Eine Reise in den eigenen Lebensrhythmus

Langenholthausen..  Der Trommel-Workshop im Rahmen der JungenKirche war ein voller Erfolg. Auch wenn es insgesamt nur sechs Teilnehmer waren, die im Turmzimmer unter der fachkundigen Anleitung von der Lennestädter Musiklehrerin Renate Kampmann ihre ersten Rhythmusversuche starteten – am Ende des fünfstündigen Workshops wollte niemand so recht aufhören und sein Instrument aus der Hand geben.

Aggressionen weggetrommelt

„Ich habe mir alle Gefühle und Aggressionen weggetrommelt“, so das Fazit von Gemeindereferentin Elke Luig . Und auch die Erfahrungen der anderen Teilnehmer waren durchweg positiv: „Es hat uns gelockert und verbunden.“ Für die meisten Teilnehmer war das Trommeln zunächst jedoch eine wirkliche Herausforderung. „Erst muss man sich auf seinen Rhythmus konzentrieren, aber irgendwann schaltet der Kopf ganz ab.“ Und wenn die Gedanken erst einmal ausgeblendet sind, existiert nur noch der Klang der unterschiedlichen Trommeln.

Und die waren so unterschiedlich, wie die Rhythmen: Kongas, Bougarabous, Sangbans, Dununbas, Kenkenis und Djembes standen den Teilnehmern zur Verfügung und luden für einige Stunden zur musikalischen Reise in den eigenen Lebensrhythmus ein.