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Dominik Kaiser greift in Sao Paulo nach Weltmeister-Krone

29.09.2008 | 21:05 Uhr

Balve/Berlin. (R.E./e.B.) Wenn sich die besten Freestyle-Fußballer der Welt vom 16. bis 18. November in Brasilien treffen, um den Besten von ihnen zu ermitteln, ist der Mittelstürmer des TuS Langenholthausen, Dominik Kaiser, dabei.

Brasiliens Weltstar Diego nahm in Berlin die Siegerehrung vor. "Die Tricks sind faszinierend und unglaublich artistisch", zollte der Mittelfeldspieler aus dem hohen Norden dem Sieger Dominik Kaiser aus Balve Respekt. Von der Jury wurden Ball- und Körperkontrolle, Kreativität und Style in Kombination mit Musik bewertet. Die besten Noten bekam der neue Deutsche Meister Dominik Kaiser.

Mit der Qualifikation für das Weltturnier in Sao Paulo hat Dominik Kaiser nicht gerechnet. "Ich bin als krasser Außenseiter nach Berlin gefahren. Umso mehr freue ich mich, dass ich mich trotz starker Konkurrenz im Finale behaupten konnte."

Dass sich der Mittelstürmer des TuS Langenholthausen für das Event in Brasilien qualifizieren konnte, verdankt er nicht nur seinem Talent, sondern auch der knallharten Arbeit. "Jeden Tag trainiere ich zwei Stunden ohne die Übungsstunden beim TuS Langenholthausen", erzählte der angehende Industriekaufmann, der sich noch in Köln befindet, um mit seiner Agentur die Reise nach Brasilien und PR-Termine zu besprechen.

Das Street-Style-Finale im Tempodrom von Berlin begeisterte am Sonntagabend nicht nur eine tobende Menge auf den Tribünen. Staunende Blicke und viel Lob ernteten die besten Freestyle-Fußballer Deutschlands auch von Werder Bremens Star Diego. Als Jurymitglied schickte der Brasilianer den 21-jährigen Dominik Kaiser zum Weltfinale ins südamerikanische Fußball-Mekka Sao Paulo.

"Guter Fußball funktioniert nur in Verbindung mit Spaß und Freude. Davon habe ich beim Red Bull Street Style Finale in Berlin wirklich viel gesehen. Auf diese Art und Weise spielte ich mit dem Ball vor Jahren in Brasilien, auf dem Weg vom Trainingsplatz bis zur Haustür. Die Tricks sind faszinierend und unglaublich artistisch", zollte Diego nicht nur dem späteren Sieger Respekt.

Als sich im Viertelfinale die Spreu vom Weizen trennte, kochte die Stimmung im Tempodrom über. Im Finale führte für Camill Hauser (Weil der Stadt bei Stuttgart) kein Weg an Dominik Kaiser vorbei. "Ich habe mir mit dem Titel einen Traum erfüllt. Seit 2003 trainiere ich, und genau das hat sich nun bezahlt gemacht. Ich werde im November in Brasilien alles geben und versuchen, ganz weit oben auf dem Podest zu landen", strahlte Kaiser nach der Siegerehrung.

In sportlichen Battles (jeweils zwei Spieler auf der Bühne) wurden Ball- und Körperkontrolle, Kreativität und Style in Kombination mit Musik bewertet. "Die Entscheidung war nicht einfach. Teilweise habe ich mich sogar an den Reaktionen der Fans orientiert. Immerhin haben wir hier über das Ticket für das Weltfinale entschieden", gab Jurymitglied Diego gegenüber Moderator Patrice (MTV) zu.

Teilnehmer aus 49 Ländern treten beim Weltfinale (16. bis 18. November 2008) in Sao Paulo an und küren den Weltmeister. Wenngleich die zahlreichen Teilnehmer der zentral- und südamerikanischen Länder die hohe Kunst des Freestyle Soccers bereits von Geburt an im Blut zu haben scheinen, ist die internationale Konkurrenz groß - auch die aus Deutschland, wie man im Tempodrom in Berlin gesehen hat.

Weitere Informationen finden die Fans unter www.redbullstreetstyle.com

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Kommentare
01.10.2008
09:23
Dominik Kaiser greift in Sao Paulo nach Weltmeister-Krone
von mese | #1

Hallo Dominik!
Wünsche dir alles gute in Sao Paulo!


Dein Ex-Trainer aus der E-Jugend(SG Balve/Garbeck) Frank Bzyl

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