Die nächste Station liegt in der Nachbarschaft

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Wocklum..  Seine Heimat liegt in der Soester Börde, doch sein Herz schlägt auch für das Sauerland. Wenn der scheidende Balver Diakon Martin Hufelschulte demnächst in Attendorn seine erste seelsorgerische Station als geweihter Priester antritt, muss er sich nicht groß umgewöhnen. Er wechselt quasi in die Nachbarschaft.

Koffer als Geschenk

Für diese gar nicht so weite Reise ist er gut gerüstet. Neben den besten Wünschen nimmt Martin Hufelschulte auch viele Geschenke mit zu seinem neuen Einsatzort. Einige wurden während der Sternwallfahrt überreicht. „Weil Du Dich nicht zur Ruhe setzen willst, schenken wir vom hauptamtlichen Team Dir keinen Sessel sondern einen Koffer als Zeichen dafür, dass Du Dich auf den Weg machen willst“, sagte Pfarrer Andreas Schulte. „Ganz herzlichen Dank für Deine Zeit bei uns. Du hast nicht nur von uns gelernt, sondern wir haben auch von Dir gelernt.“

„Und wenn es mal brennt, oder keine Lösung in Sicht ist, stehen die Telefonnummern von all Deinen Vertrauten hier im Pastoralverbund im Pfarrbrief“, gab ihm Balves Kirchenvorstand Martin Gruschka mit auf den Weg: „Attendorn ist ja nicht aus der Welt. Wir kommen zur Not auch vorbei und unterstützen Dich.“

Kein Abschied für immer

Martin Hufelschulte versprach, dass es kein Abschied für immer sein wird: „Ich werde mal wiederkommen. Darauf freue ich mich schon. Ich habe meine Zeit hier im Pastoralverbund genossen. Das waren geschenkte Tage. Dafür sage ich allen Gemeindemitgliedern Danke. Ich hatte bei meiner Vorstellung gesagt, dass ich diesen Weg zur Priesterweihe mit Ihnen gemeinsam gehen möchte – und das ist gelungen. Sie haben mich begleitet in Gesprächen, Gebeten und Begegnungen. Ich wäre gerne noch länger geblieben und komme immer wieder gerne zurück. Bleiben Sie Christus verbunden und bleiben Sie der Kirche treu. Das ist nicht das Verkehrteste.“