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Wandertag in Balve

Dickes Kompliment der Wanderer für den SGV

29.09.2009 | 16:39 Uhr

Balve. Der 29. Balver Wandertag, ausgerichtet von der SGV-Abteilung Balve, war nach Meinung der Wanderer eine runde Sache.

„Das Wetter war hervorragend, die Strecken waren gut. Sehr schön war der Abschnitt von Garbeck nach Balve. Mir hat dieser Wandertag besser gefallen als der in Allendorf”, lobte der SGV-Abteilungs-Vorsitzende Hubert Peters aus Eisborn die Nachbarn aus der Hönnestadt. Verhaltene Kritik gab es allerdings auch. „Im Bereich des Kriegerbrandes konnte man sehr schlecht wandern, weil der Weg mit allzu grobem Material geschottert worden ist”, klagte nicht nur Heiner Oest aus Beckum, der gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Frank Busche die 22-km-Strecke gewählt hatte. „Man muss sich umsehen, denn im nächsten Jahr wollen wir in Beckum aus Anlass des Jubiläums auch eine Wanderung anbieten”, erzählte Heiner Oest.

ERBSENSUPPEN-ESSEN

Gut gelaunt äußerte sich der 1. Vorsitzende der SGV-Abteilung Balve, Andreas Dransfeld, über die Resonanz des 29. Balver Wandertages. „Mit 347 Teilnehmern sind wir sehr zufrieden.” Zufrieden waren die Wanderer aus Balve und den umliegenden Städten, wie Sundern, Arnsberg, Neuenrade, Unna und Dortmund, auch mit den beiden Strecken. Zwei Drittel der Teilnehmer entschieden sich für die 12-km-Strecke. Sie hatte es aber in sich. Von der Balver Höhle aus ging es zum Iserlohner Spring, wo wenig später nach dem schweißtreibenden Anstieg Getränke gereicht wurden.

Anschließend trennten sich die Wege. Die große, 22 km lange Runde, folgte ab der ersten Versorgungsstelle dem Hauptwanderweg X1 über Kreuzeiche, Gremberg bis zum Kriegerbrand. Dort begann der Abstieg Richtung Garbeck. Entlang des Rennbeilsiepen wurde die Dorfgrenze erreicht. Danach ging es noch mal ein kurzes Stück bergauf, vorbei an der Liborikapelle Richtung Liboriweg, hinab zu Beckers Treppchen, links abgebogen durch die Felder bis ins Gewerbegebiet Braukessiepen. Das wurde schnell wieder in Richtung Hahnenberg verlassen. Dort befand sich die zweite Verpflegungsstelle. Das letzte Teilstück führte durch den Schieberg, vorbei an der Piuskapelle zum Ziel, das Ewald-Hagedorn-Wanderheim. Hier bekam jeder Teilnehmer die eigens für den 29. Balver Wandertag angefertigte Wandernadel nach Vorlage seines abgestempelten Wanderpasses. Anschließend servierten die Balver SGVer Kaffee und Kuchen, Erbsensuppe oder Bratwurst. Kalte Getränke gab es reichlich bei Franz Sucevic.

Richard Elmerhaus

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