Diakon Eisenberg segnet neuen Korpus Christi

Im Rahmen einer Andacht segnet Diakon Gerd Eisenberg den neuen Korpus Christi.
Im Rahmen einer Andacht segnet Diakon Gerd Eisenberg den neuen Korpus Christi.
Foto: Claudia Heinemann

Garbeck..  Jetzt ist es wieder komplett, das Wegekreuz auf dem Hakenhorn in Garbeck. Während einer kleinen Andacht segnete Diakon Gerd Eisenberg den neuen Korpus Christi, den Zimmerermeister Vinzenz Schulte noch kurz vor der Zeremonie im Regenschauer angebracht hatte. Allerdings geschraubt und nicht genagelt, scherzten die Sänger der „Amicitia“ Garbeck, die die Einsegnung musikalisch begleiteten.

Zum Hintergrund: Im Mai 2013 hatten Unbekannte die hölzerne Jesusfigur mutwillig zerstört. Fast ein Jahr später wurde dann auch das Wegekreuz stark beschädigt. Die Täter konnten trotz einer ausgesetzten Belohnung von 2400 Euro bis heute nicht ermittelt werden. „Allerdings geben wir die Hoffnung nicht auf. Deshalb bleibt die ausgesetzte Belohnung weiterhin bestehen“, so der Vorsitzende der „Amicitia“ Garbeck, Alexander Schulte, der sich im Namen aller Garbecker vor allem bei Stefan Schewell bedankte. Der Wocklumer hatte dem Dorf einen aus Lindenholz gefertigten Korpus zu einem „fairen Preis“ von 200 Euro zur Verfügung gestellt.

Geld aus Autowaschaktion

Finanziert wurde die Jesusfigur, die ein polnischer Künstler mit dem Messer geschnitzt hatte, aus den Wetteinnahmen der Autowaschaktion der „Hellen Köppe“, die dem Förderverein der Löschgruppe Garbeck zugute kamen. Von Polen über Wocklum nach Garbeck kommend, soll „die neue Figur den Garbeckern und allen Menschen, die hier vorbeikommen, zukünftig Freude machen und ihnen zeigen, dass Jesus bei uns ist“, wünscht sich Diakon Eisenberg.

Groß ist die Freude bereits jetzt schon bei den Sängern der „Amicitia“, für die das Wegekreuz einmal im Jahr ein ganz besonderer Treffpunkt ist. Denn traditionell hält der Männergesangverein hier die letzte Probe vor den Sommerferien mit anschließendem Umtrunk ab.