Das Hönnetal ist nicht die Diaspora der guten Unterhaltung

Stimmungssänger Achim Petry begeisterte bei der Aprés-Ski-Party in der Balver Höhle das Partyvolk.
Stimmungssänger Achim Petry begeisterte bei der Aprés-Ski-Party in der Balver Höhle das Partyvolk.
Foto: Mark Sonneborn
Was wir bereits wissen
Der 1. Teil unseres Jahresrückblicks:

Balve..  Das Sauerland mag in den Köpfen einiger engstirniger Großstadtbewohner noch immer als kulturfreie Zone und Diaspora der guten Unterhaltung gelten, tatsächlich aber hat das knapp 12 000 Einwohner zählende Balve ein vielfältiges Kultur-Angebot, das für die Menschen in der Region sehr wohl kreative Abwechslung und eine Auswahl der schönen Künste bereithält. Chöre, Gesangs- und Musikvereine kümmern sich nicht nur um die Ausbildung des Nachwuchses, sie veranstalten auch Konzerte und Feiern, die Kultcharakter besitzen.

Beispiele sind das „Festival der Liebe“ in der Garbecker Schützenhalle, das gleich an zwei Wochenenden in Folge erste Adresse fürs Partyvolk ist, oder die „Aprés-Ski-Party“ des SuS Beckum, die Jahr für Jahr mit einem prominenten Stimmungssänger zur Hüttengaudi in die Balver Höhle lockt.

Freunde klassischer Musik kommen bei der „Italienischen Nacht“ oder alle zwei Jahre bei der „Night of Music“ auf ihre Kosten. Weil auch Deutschrock und Techno ihren fes­ten Platz im Veranstaltungskalender der Balver Höhle haben, können sich Freunde (fast) jeder Musikrichtung ihr Wunschprogramm wählen. Auch Veranstaltungen wie die Scheunenparty in Eisborn, die Life­stylemessen „Landpartie“ auf Schloss Wocklum und alle zwei Jahre das Stadtfest beweisen, dass Balve alles andere als ein weißer Fleck auf der Landkarte kultureller und künstlerischer Angebote ist.