„Das hätte noch wesentlich schlimmer ausgehen können“

Schrott: Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 229 hinterließ am 17. Oktober viel Sachschaden, aber zum Glück nur leicht verletzte Personen.
Schrott: Ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 229 hinterließ am 17. Oktober viel Sachschaden, aber zum Glück nur leicht verletzte Personen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Zu den dunklen Kapiteln im Jahresrückblick zählen Raubdelikte, Unfälle und Brände im Stadtgebiet Balve – zum Glück meist mit glimpflichem Ausgang.

Balve.. In Garbeck scheitert am 25. August eine versuchte räuberische Erpressung. Der vermutlich alkoholisierte Täter, der nach wie vor nicht ermittelt ist, fordert von einem 23-Jährigen die Geldbörse, flüchtet aber ohne Beute und zu Fuß über das Grundstück des Übergangs-Wohnheims in Richtung Kreisverkehr.

Schwer verletzt wird eine 51-jährige Frau, die am 21. Juli auf der Bundesstraße 515 im Hönnetal (Höhe Binolen) in den Gegenverkehr schleudert. Das Hönnetal ist ein gefährliches Pflaster: Am 23. Oktober gibt es zwei Leichtverletzte, weil sich der Anhänger eines Sattelzuges ausgangs einer Rechtskurve an der Reckenhöhle querstellt. Eine 25-jährige Balverin kann nicht mehr ausweichen und fährt gegen den Anhänger.

Glück im Unglück

Glück im Unglück heißt es am 17. Oktober, denn alle Einsatzkräfte sind sich einig: „Das hätte noch wesentlich schlimmer ausgehen können.“ Bei einem Verkehrsunfall auf der B 229 (Langenholthausen/Benkamp) werden drei Fahrzeuge völlig demoliert, acht Personen mit Schleudertraumata und Prellungen aber zum Glück nur leicht verletzt.

Schwer verletzt ist dagegen ein 35-jähriger Werdohler, der am 10. Dezember die B 229 in Richtung Lan­genholthausen befährt und auf Grund des stark böigen Seitenwindes frontal mit dem Fahrzeug eines Garbeckers kollidiert.

Auch die Feuerwehren sind im Einsatz: Brandstiftung liegt wohl bei zwei ausgebrannten Wagen am 24. Juli in Volkringhausen vor. Am 2. September brennen wieder zwei Wagen auf dem Gelände des Renault-Händlers Pape (Hönnetalstraße).

Am 11. November löst eine Heizdecke einen Schwelbrand auf der Glashütte in Volkringhausen aus. Drei Bewohner werden mit Verdacht auf Rauchvergiftung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Unvergessen bleibt den Einsatzkräften aus Balve, darunter auch dem DRK und THW, der Großbrand der Produktionshalle der Firma Muschert und Gierse in Küntrop am 9. November. „In 28 Jahren habe ich noch keinen Einsatz dieser Größenordnung erlebt“, sagt Stadtbrandinspektor Frank Busche.