Christiane Schärfke sorgt für einen Paukenschlag

Christiane Schärfke.
Christiane Schärfke.
Foto: WP

Balve..  Die Stadt Monheim am Rhein ist eine mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf. Und genau in dieser Gemeinde stellt sich Ordnungsamtsleiterin Christiane Schärfke einer neuen beruflichen Herausforderung, und zwar ab 1. August 2015.

„Herber Verlust für Balve“

Mit ihrem Wechsel ins Rheinland sorgte die 35-jährige Juristin für einen Paukenschlag bei Politik und Stadtverwaltung, die sich jetzt auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz machen müssen. „Der Wechsel von Frau Schärfke zur Stadt Monheim ist ein herber Verlust für Balve“, erklärte der Chef der UWG-Fraktion, Lorenz Schnadt, auf unsere Anfrage. Er vertritt die Meinung: „Die Stadt Balve ist gut beraten, abermals eine Juristin oder einen Juristen einzustellen.“ Sollten auch die anderen Parteien dieser Meinung sein, wird es schon in Kürze ein Ausschreibungsverfahren geben, das von der jetzigen Leiterin des Ordnungs- und Sozialamtes begleitet werden könnte.

Warum ausgerechnet nach Monheim? Auf diese Frage antwortet Christiane Schärfke wie aus der Pistole geschossen: „Erstens suchte die Stadt Monheim eine Bereichsleitung für Ordnung und Soziales, also genau das, was ich bisher auch mache. Und zweitens habe ich einen großen Freundeskreis im Rheinland.“

Dass Christiane Schärfke ab 1. August die Arbeit von 104 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet, verdankt sie ihrem Können, aber auch dem Zufall, wie sie mit einem Lächeln auf den Lippen einräumt. „Ich habe mich auf einem Seminar mit einem Kollegen unterhalten, der mich auf die Stellenausschreibung der Stadt Monheim aufmerksam gemacht hat. Meine Bewerbung ist deshalb auf den letzten Drücker herausgegangen. Dass ich letztlich vom Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Monheim gewählt worden bin, freut mich natürlich sehr.“

Unter Freude mischt sich Wehmut

In die Freude mischt sich aber auch Wehmut. „Als ich wusste, dass ich die Stelle bekomme, habe ich die folgende Nacht schlecht geschlafen. Denn immer wieder ging mir durch den Kopf: Wie sage ich es meinen Kolleginnen und Kollegen? Denn der Abschied fällt mir schwer. Wir arbeiten gut zusammen. Unser Fachbereich Ordnung und Soziales ist nicht nur gut aufgestellt, hier lässt auch keiner den anderen hängen.“