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Bruderschaft rechtfertigt Miete für Schützenhalle

11.11.2008 | 22:35 Uhr

Garbeck. (sim) Wenn die Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige auf einem separaten Konto die Einnahmen aus der Schützenhalle und die Ausgaben gegenüberstellt, dann steht als Ergebnis eine große Null im Block. ...

... Dabei sind Sonderausgaben noch nicht berücksichtigt. Das erklärte Brudermeister Bernward Lösse den Schützenbrüdern während der Herbstversammlung in der Gaststätte Syre ?.

Der Vorstand der Bruderschaft ist derzeit dabei, die Kosten für die Schützenhalle mit spitzem Bleistift genau aufzulisten. Nicht zuletzt, um die Kritik aus dem Ort zu entkräften, die Miete für die Garbecker Schützenhalle sei zu teuer. "Wenn wir die Halle erhalten wollen, dann müssen wir tiefer in die Tasche packen", rief Lösse den Schützenbrüdern zu, als er stellvertretend für den erkrankten Kassierer Joachim Voigt die Kassenbücher öffnete. So laufen angesichts steigender Energiekosten auch Überlegungen für zusätzliche Isolierungsmaßnahmen. Bernward Lösse erklärte zudem, in anderen Ortschaften würden bereits wesentlich höhere Hallenmieten verlangt.

Während der Herbstversammlung ehrten die Garbecker Schützenbrüder auch ihre Jubilare. Seit 40 Jahren Mitglied der Bruderschaft sind: Manfred Dickgraefe, Hans-Werner Dippong, Horst Eckhardt, Kurt Fricke, Klaus Garthmann, Friedhelm Hill, Reinhold Hollstein, Hermann-Josef Linne, Gerd Peter, Hartmut Reinstein, Theo Schneider, Ludger Schulte, Wilhelm Schulte und Franz Teipel.

Folgende Schützen gehören der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige seit 50 Jahren an: Paul Harbich, Ulrich Hellmer, Wilfried Honert, Josef Lohmann, Heribert Mertens, Herbert Neuhaus, Theodor Schnadt, Heinrich Schrimpf, Hubert Severin, Reinhold Severin und Erich Thomas.

Seit 60 Jahren dabei sind: Liborius Hemeier, Reinhard Neuhaus, Heinrich Prior, Karl-Heinz Schröder, Heinz Stüken, Helmut Stüken und Hubert Waltermann.

Pokale gab es für die Besten der Vereinsmeisterschaft: Georg Pütter (143 Ringe), Reinhold Biehs und Martin Vielhaber (beide 142 Ringe). Beim Kompanieschießen setzte sich das Unterdorf wieder gegen das Oberdorf durch, und beim Vergleichsschießen der Vereine hatte der Musikverein die Nase vorn. Es folgten die Dreikönigs-Kegler und der Hofstat von Nico Stüken.

Zum Abschluss der Herbstversammlung übten einige Schützenbrüder noch Kritik an der Qualität des Bieres während des Schützenfestes. Das sei auf Probleme mit der Zapfanlage zurückzuführen, räumte Bernward Lösse ein. Diese Probleme seien aber schon vor dem Kreisschützenfest beseitigt worden. Das wiederum bestätigten auch die Kritiker aus den Reihen der Schützen.

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