Breido Graf zu Rantzau: „Anlage von Jahr zu Jahr schöner“

Dressurreiterin Kristina Sprehe: Deutsche Meisterschaft gewonnen und dann ein Bad im Wassergraben.
Dressurreiterin Kristina Sprehe: Deutsche Meisterschaft gewonnen und dann ein Bad im Wassergraben.
Foto: Richard Elmerhaus

Wocklum..  Die Deutschen Meisterschaften 2015 sind fast zu Ende, da lässt der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Breido Graf zu Rantzau, das Turnier Balve Optimum im Gespräch mit der WP Revue passieren. Dabei stellte er den Gastgebern ein hervorragendes Zeugnis aus.

„Wir sind jedesmal überrascht, mit wie viel Liebe und Leidenschaft die Deutschen Meisterschaften in Wocklum durchgeführt werden. Die Atmosphäre ist einfach großartig. Das fängt schon damit an, dass die Parkplatzwächter sehr freundlich sind, wenn man ihre Hilfe benötigt“, lächelt der Präsident. Er lobt auch die Verbesserungen, die die Reitanlage stets durch nicht unerhebliche Investitionen erfährt. „Hier wird nicht nur herausragender Sport geboten. Auch die Anlage wird von Jahr zu Jahr schöner“, betont Graf zu Rantzau, der die großen Stars des Springsports nicht vermisst hat.

Vermeintliche Favoriten fehlen nicht

Bei den „Deutschen“ seien so gute Springreiter am Start, dass die vermeintlichen Favoriten nicht fehlen würden, meint der Reiter-Präsident mit Blick auf Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum oder auch Marco Kutscher, die diesmal nicht am Start waren. „Sie starten dort, wo mehr Geld zu verdienen ist.“

Einer, der erstmals in Wocklum seine Pferde sattelte, war Vielseitigkeits-Olympiasieger, Welt- und Europameister Michael Jung. Er zeigte bei den Deutschen Meisterschaften, dass er auch im Springreiten ein Ass ist. Mit dem Schimmelhengst Sportsmann gewann er das Championat von Balve, den Dieter Graf von Landsberg-Gedächtnispreis, die wichtigste Prüfung neben den Meisterschaftswettbewerben. „Ich hoffe, dass ich noch öfter in Wocklum starten kann, denn dieses Turnier ist sehr, sehr schön“, bilanzierte Michael Jung, bevor er die Heimreise antrat.

Den Optimum-Award, der erstmals auf dem großen Turnierplatz vergeben wurde, ging in diesem Jahr an den Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates der Nürnberger Versicherungsgruppe und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Hans-Peter Schmidt. Unter dem Beifall der zig Tausend Besucher nahm er die hohe Auszeichnung aus den Händen von Turnier-Chefin Rosalie von Landsberg-Velen und Dressurreiterin Isabell Werth entgegen.