Bis Mai soll ein Defibrillator im Golddorf Mellen hängen

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Mellen..  Lange wurde darüber diskutiert, nun sollen sprichwörtlich „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden. Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Mellen, will einen automatisierten Defibrillator für das Golddorf anschaffen. „Allerspätestens im Mai soll er hängen“, berichtete der 2. Vorsitzende Thomas Schneider auf der Jahreshauptversammlung. Das medizinische Gerät kann Leben retten und soll zen­tral im Dorf greifbar sein.

Das Pfarrheim liege zu versteckt, daher befürwortet der Förderverein entweder die Turmtür der St.-Barbara-Kirche, die durch einen Bewegungsmelder angestrahlt wird, oder den Landmarkt als Standort für den „Defi“. Eine Entscheidung könnte am Samstag fallen, wenn die Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr-Löschgruppe Mellen stattfindet.

Die Finanzierung des medizinischen Gerätes ist nahezu gesichert. Der Vorstand des Fördervereins berichtete über zwei großzügige Spenden in Höhe von jeweils 500 Euro, weiteres Geld soll aus der Fördervereinskasse fließen. Benötigt wird auch noch ein einschlagbarer Schaltkasten mit installierter Heizung, der auch bei schlechter Witterung und im Notfall funktioniert.

Vorsitzender Eugen Schulte und sein Stellvertreter Thomas Schneider wurden in ihren Ämtern wiedergewählt, möchten die Posten aber nicht mehr über vier Jahre ausüben und im nächsten Jahr abtreten. Ebenfalls weiter im Vorstand des Fördervereins sind Kassierer Uli Gödde, 2. Kassierer Dietmar Schulte und Schriftführer Frank Schulte.