Beckumer Musiker erfüllen sich ihren Traum

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Beckum..  Größer, schöner, heller – mit diesen drei Attributen beschreibt der Vorsitzende des Musikvereins Beckum, Andreas Weißmüller, den neuen Probenraum, der am Feiertag im Rahmen eines großen Festnachmittages der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert wurde.

Musiker, Eltern, Dorfbewohner und viele weitere Interessierte folgten dieser Einladung und verbrachten zwischen Hüpfburg, Zelten und natürlich im frisch renovierten Probenraum einige gesellige Stunden. Im Mittelpunkt stand an diesem Tag jedoch die Musik. Die Aktiven des Musikvereins nutzten den Anlass, um ihr Können unter Beweis zu stellen und die zahlreichen Gäste zu unterhalten.

Den Auftakt machten die Erst- und Zweitklässler von der musikalischen Grunderziehung. Unter der Regie von Gabi Hanke begeisterten sie ihr Publikum mit Klang- und Rhythmusgeschichten vom Indianer Manitu und Hänsel und Gretel. „Was die Kinder hier zeigen, ist schon eine große Leistung“, zeigte sich Gabi Hanke mit dem Auftritt ihrer Sprösslinge sehr zufrieden. Sie selbst bildet seit zehn Jahren den musikalischen Nachwuchs für den Musikverein Beckum aus. Hierzu gehören auch die beiden Bläserklassen der Grundschule, die am Nachmittag ihren großen Auftritt hatten. „In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch ein dickes Lob an die Schulleitung richten, die uns durch ihr Kommen immer sehr unterstützt – das ist nicht selbstverständlich“, so Hanke.

Anschließend übernahm Udo Fricke den Taktstock und leitete mit dem Jugendorchester den offiziellen Teil des Festaktes ein: die Einsegnung des neuen Probenraums durch Diakon Gerd Eisenberg. Im Rahmen eines kleinen Wortgottesdienstes segnete er den nun 100 Quadratmeter großen Raum, in dem fortan wieder die Proben aufgenommen werden können.

Fünf Monate Bauzeit

„Wir sind sehr froh und stolz, euch nach fünfmonatiger Bauzeit nun den neuen Probenraum zeigen zu können“, so Andreas Weißmüller, der es sich nicht nehmen ließ, noch einmal allen Helfern, Sponsoren und Gönnern für ihre große Unterstützung zu danken: „Ihr habt es möglich gemacht, dass ein Traum in Erfüllung gegangen ist.“ Dazu waren viele ehrenamtliche Arbeitsstunden nötig, die unter der Regie von „Bauleiter“ Gerd Goeke und „Vorarbeiter“ Udo Fricke geleistet wurden.

An Fronleichnam konnten sie ihre Arbeitskluft jedoch zu Hause lassen und wieder gegen ihre Musikuniform tauschen, um die vielen Gäste unter strahlend blauem Himmel am frühen Abend bei Gerstensaft und anderen Erfrischungsgetränken zu unterhalten.