Dreharbeiten
Autobahnpolizei ermittelt in Balver Höhle
10.04.2010 | 04:00 Uhr 2010-04-10T04:00:00+0200
Balve. Neugierig verdrehten viele Balver während der vergangenen drei Tagen die Köpfe, wenn sie an der Balver Höhle vorbei fuhren. Der Parkplatz war voll mit Lkw und Wohnwagen, ein Polizeiwagen mit Stuttgarter Kennzeichen parkte dort sogar.
Was genau an der Höhle los war, wusste kaum jemand. Hier drehte RTL für die Action-Serie „Alarm für Cobra 11”.
Und obwohl im Vorfeld nichts von den Dreharbeiten durchsickerte, hatten die Fernsehleute der renommierten Produktionsfirma „Action Concept Film- und Stuntproduktionen” viele Zaungäste. Wanderer schauten an der Höhle vorbei und viele Kinder und Jugendliche, die Ferien hatten, kamen zum Set, um einen Blick auf die Schauspieler zu erhaschen. Der bekannteste war ohne Zweifel Tom Beck, der den Autobahnkommissar Ben Jäger spielt. Er war zwar einen Teil der Drehzeit krank, aber einige konnten dennoch ein Autogramm des Hauptdarstellers bekommen.
Mächtiger Aufwand
Um die Rettungsaktion eines Schulbusses, der in eine Höhle entführt wurde, richtig in Szene zu setzen, betrieb die große Crew einen mächtigen Aufwand. Sie streuten die gesamte Höhle mit Rindenmulch aus, bauten eine Art Stollen in den Felsendom und brachten Tonnen von Technik, vor allem für Licht und Ton, aber auch für spektakuläre Stunts und Spezialeffekte nach Balve Die Filmemacher benötigten allein einen ganzen Tag für die Aufbauarbeiten. Von der Höhle waren sie restlos begeistert und schließen nicht aus, dass sie für weitere Produktionen als Location dient.
Wann die Folge, die der Pilotfilm der 16. Staffel von „Alarm für Cobra 11” ist, genau ausgestrahlt wird, steht nicht fest. Der Sendetermin wird aber wohl im kommenden Herbst sein.
Wieder in den Ursprungszustand
Nach drei Tagen zog der Filmtross wieder von dannen. Alle Aufnahmen waren wie gewünscht im Kasten, und die Höhle in ihren Ursprungszustand zurückversetzt.
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