Ärger über zerstochene Räder in der Hönnestadt

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Balve..  Im Sommer vergangenen Jahres hat die Polizei eine Serie von Sachbeschädigungen an Autos im Stadtgebiet Balve aufklären können. Nun scheint die Zahl zerstochener Räder in Balve-Süd, rund um den Balver Bahnhof und der Hönnetal­straße einmal mehr zuzunehmen. „In letzter Zeit treten tatsächlich vermehrt Fälle auf, in denen Räder mit spitzen Gegenständen demoliert werden“, bestätigt Polizeioberkommissar Franz-Josef Griese im Gespräch mit unserer Zeitung. Grund zur Panik bestehe nicht. „Es gibt eine Häufung, aber keinen Brennpunkt“, sagt Griese. Ob die Versicherung für den Schaden aufkomme, hänge unter anderem davon ab, ob das Fahrzeug Vollkasko versichert sei. Eine Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten, sei in jedem Fall ratsam.

Auf der Suche nach den Tätern beachtet die Polizei allen voran drei Punkte: Wann sind die Tatzeiträume? „Oft an den Wochenenden“, berichtet Franz-Josef Griese. Geschehen die Taten immer an zen­tralen Punkten oder auch außerhalb? Und ist die Vorgehensweise immer gleich? Die Polizei überprüft daher das Einstichbild. Sind immer nur die Vorder- oder auch die Hinterräder betroffen? Ist der Einstich flach oder rund? So können Rückschlüsse auf das Tatwerkzeug erfolgen.

Vergleichsweise wenige Taten

Einen beunruhigenden Anstieg von Sachbeschädigungen an Fahrzeugen in der Hönnestadt sieht Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski nicht. „Die Anzahl der Taten ist im Vergleich zu anderen Städten gering. Jedes mutwillig zerstochene Rad ist aber eines zu viel.“