Abwasserbeseitigungskonzept für Neuenrade wird erneuert

Neuenrade..  Ein neues Abwasserbeseitigungskonzept für Neuenrade muss her. Der Bezirksregierung muss das Konzept nun präsentiert werden. Die Mitglieder des Bauausschusses billigten daher jetzt den Verwaltungsvorschlag, dem später wohl auch der Rat zustimmen wird. Dann geht der Plan auf die Reise.

Es sind dabei erhebliche Investitionen für das Neuenrader Stadtgebiet notwendig. 2,136 Millionen Euro müssen für Kanal- und Schachtsanierungen, Erneuerungen, Auswechslungen in den kommenden fünf Jahren vorgenommen werden. Mehr als 800 000 Euro werden allein im aktuellen Jahr verbaut. Teuerste Projekte sind dabei die Kanalsanierungen (70 000 Euro) eine Reparatur per Inliner in Altenaffeln (rund 50 000 Euro) eine Kanalauswechslung am Heerweg (90 000 Euro) sowie am Brunnenbach (100 000 Euro). Über das Jahr 2020 hinaus gibt es ebenfalls einiges zu tun: In diesem Zeitraum werden noch einmal rund 1,25 Millionen Euro verbaut: Summasummarum werden in die Abwasserbeseitigung über einen Zehnjahreszeitraum rund 3,39 Millionen Euro investiert.

Grundlage für das Konzept sind „Generalentwässerungspläne für Stadt und Ortsteile, regelmäßige Befahrungen des Kanalsystems per Kanal-TV. Hinzu kommen recht aktuelle Daten des Ruhrverbandes. Die Reihenfolge der Maßnahmen wurde entsprechenden technischen Funktionserfordernissen und den geplanten finanziellen Mitteln bestimmt.