300.000 Euro Schaden bei Wohnhausbrand
28.10.2008 | 20:16 Uhr 2008-10-28T20:16:43+0100Beckum. (R.E.) Großeinsatz in Beckum für die Feuerwehrkameraden aus Beckum, Volkringhausen und Eisborn, die bei der Brandbekämpfung Unterstützung durch die Drehleiter-Besatzung aus Balve erfuhren.
Obwohl die Blauröcke sehr schnell zur Stelle waren und immer wieder Kameraden mit schwerem Atemschutz in das Wohnhaus an der Arnsberger Straße vordrangen, um die Brandnester direkt zu bekämpfen, konnten sie nicht verhindern, dass ein riesiger Schaden am Gebäude entstand.
Am Montag gegen 22.30 Uhr bemerkte eine 84-jährige alleinstehende Bewohnerin eines Einfamilienhauses Brandgeruch aus dem Obergeschoss. Als sie nachschaute, sah sie in der Küche einen Schrank brennen und holte sofort einen Nachbarn zu Hilfe. Da er wegen der Rauchentwicklung nicht mehr in die erste Etage gelangte, verständigte er die Feuerwehr.
Die Wehr startete sofort nach ihrem Eintreffen einen Innenangriff, um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. Denn inzwischen stand das Treppenhaus in Flammen und es hatten sich an zahlreichen Stellen Glutnester gebildet. "Wir haben die Wärmebildkamera aus Neuenrade angefordert, um den Schwelbrand zu bekämpfen", sagte Löschzugführer Bernd Eichhoff, der wie seine Kameraden bis in den frühen Morgen im Einsatz war.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Arnsberger Straße (Bundesstraße 229) für etwa 2,5 Stunden voll gesperrt werden. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von ungefähr 300.000 Euro. Weil das Haus unbewohnbar ist, nahmen sich die Nachbarn der 84-jährige Beckumerin noch in der Nacht an.
Die Brandursache ist noch unklar. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen der Polizei, die am Montagabend vor Ort war, nicht vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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