2015 beginnt die „Frischzellenkur“ im Stadtgebiet Balve

Foto: Richard Elmerhaus
Was wir bereits wissen
Viele reiben sich verwundert die Augen. Wieder ist ein Jahr vorbei.

Balve..  Viele reiben sich verwundert die Augen. Wieder ist ein Jahr vorbei. Zwölf Monate sind an uns vorbeigerast, vieles ist passiert – und vieles wird passieren.

„Die Kriege in der Ostukraine, im Nordirak und in Syrien sind nur einige Beispiele, wie sich die Welt um uns herum verändert. Das macht uns Angst. Umso mehr sehnen wir uns nach Verlässlichkeit und Konstanz in unserem Leben“, sagt Bürgermeister Hubertus Mühling und ergänzt: „Diese Verlässlichkeit versuchen die städtische Verwaltung und der Rat der Stadt Balve uns Balverinnen und Balvern zu geben.“ Wie? „Durch Beschlüsse zur Sicherung der Kindergärten, der Schulen und die Bereitstellung von Mitteln für erste Maßnahmen aus dem Dorfentwicklungsprozess.“

So soll im Jahr 2015 mit der Umgestaltung des Dorfparks in Eisborn begonnen werden. Ab 2016 steht die Umwandlung der ehemaligen Grundschule in Langenholthausen, die zukünftig durch den Verein „SoKoLa.de“ getragen werden soll, und die Umgestaltung des Dorfparks in Volkringhausen im Blickpunkt. „Damit beschreiten wir erste Schritte zu einer Frischzellenkur in unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Hubertus Mühling.

Darüber hinaus werde sich die Stadt Balve im nächsten Jahr mit einem Handlungskonzept für die Innenstadt von Balve in einem Bürgerforum beschäftigen, „um Balve als attraktiven Einkaufsstandort und Zentrum für Dienstleistung und Gewerbe zu festigen und attraktiver zu gestalten.“

Das Stadtoberhaupt freut sich über den Ausbau der Kreisstraße 12 in Richtung Neuenrade. „Mit der Ortsumgehung Garbeck sind uns neue Perspektiven für den Garbecker Ortskern gegeben worden. Vor diesem Hintergrund werden wir auch mit den Garbeckerinnen und Garbeckern erste Pläne und Konzepte für die Neugestaltung der Ortsmitte diskutieren“, sagt Mühling. „All diese Projekte und Maßnahmen dienen dazu, dass wir uns selber in unserer Stadt wohl fühlen und gerne hier leben.“

Lob an Bürger und Feuerwehr

Ein Lob richtet der Bürgermeister an die Balver Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren Ideen und Anregungen aufgezeigt hätten, wo und an welchen Stellen das Lebensumfeld im Stadtgebiet verbessert werden könne. 2015 wird auch ein wichtiges Jahr für die Freiwillige Feuerwehr. Denn der Rat der Stadt Balve, die Verwaltung und die Feuerwehr werden sich mit dem Brandschutzbedarfsplan beschäftigen. Dabei geht es um die Zukunft der Wehr und Fragen zu ihrer Leistungsfähigkeit.

Wie wichtig eine gut funktionierende Freiwillige Feuerwehr sei, hätten die Unwetter Ende Juli vor Augen geführt, sagt Hubertus Mühling. Und weiter: „Retten, Bergen, Löschen, Schützen – das ist das Credo der Feuerwehren, und ich bin froh, dass wir in Balve solch eine starke Truppe haben.“

Damit die Stadt Balve lebendig bleibe, äußert der Bürgermeister noch einen Wunsch an die Bürgerinnen und Bürger: „Jeder von uns ist aufgerufen, sich um das Gemeinwohl zu kümmern und seinen Beitrag zu leisten.“