Autounfall, Fehlalarm und echtes Feuer
07.10.2008 | 18:02 Uhr 2008-10-07T18:02:00+0200
Burbach-Würgendorf. Einen Tag wie bei der Berufsfeuerwehr erlebten an diesem Wochenend 20 Jugendliche bei einer 24-Stundenübung. Neben vielen Übungen, galt es auch ein echtes Feuer zu löschen.
„Langeweile gibts wo anders”: Für dieses Motto und und die damit verbundene Jugendarbeit ist die Jugendfeuerwehr Würgendorf bereits von Landrat Paul Breuer ausgezeichnet worden. Auch an diesem, von Benjamin Scholl organisierten, Wochenende kamen die Jugendlichen kaum zur Ruhe. Bei der Fahrzeugübernahme prüften die Nachwuchskameraden Samstags um 10 Uhr die Fahrzeuge und das technische Gerät. Sie fanden kleine Fehler und meldeten die Fahrzeuge einsatzbereit. Theoretischer Unterricht, Freizeitgestaltung mit Kochen und Backen und viele Einsätze standen auf dem Programm. Neben einem Containerbrand, Fehlalarm einer Brandmeldezentrale und einer Personensuche nachts im Wald kam es am späten Abend auch zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Hier zeigte sich die gute Ausbildung vom Jugendwart Kai Langenbach und seinen Helfern. Er selbst ist Rettungsassistent von Beruf und hatte den Jugendlichen in der Vergangenheit viel beigebracht. Die jungen Helfer versorgten die Verletzen vorbildlich, sicherten die Fahrzeuge und bereiteten den Löschangriff vor. Auch das Heimhoftheater brannte im Bühnenbereich: Das Feuer war bei den Renovierungsarbeiten ausgebrochen. Schnell nahmen die Nachwuchsfeuerwehrmänner einen Innen- und Außenangriff vor und retteten zwei Arbeiter. Neben weiteren Einsätzen wurde gegen Morgen ein Feuer auf einem Firmengelände in der Werkstraße gemeldet. Die Einsatzkräfte staunten nicht schlecht, als ein großer Haufen Paletten tatsächlich brannte. Nun mussten sie wirklich löschen. Aber auch dies war kein Problem für die eingepielte Gruppe. So hieß es schnell: „Feuer aus”.
0mitdiskutieren