Zusätzliche Stellplätze geplant

Dies ist aber nicht der einzige Tagesordnungspunkt, mit dem sich der Bezirksausschuss befassen wird. So wird die Verwaltung die Ergebnisse der mit der vierten Sitzung im vergangenen Dezember abgeschlossenen Bürgerwerkstatt „Zwischen Glockenturm und Neumarkt“ vorstellen, in der gemeinsam mit Bürgern Vorschläge für die Aufwertung dieser Zone erarbeitet wurden. Immerhin: An den vier Zusammenkünften im Alten Rathaus nahmen jeweils stets zwischen 50 und 80 Personen teil, um ihren Ortsteil aktiv mitzugestalten.

Erste Bausteine umgesetzt

Einige dieser in regen Diskussionen entwickelten Bausteine sind bereits umgesetzt - wie der Bücherschrank am Alten Markt, neue Veranstaltungen wie das Altstadt-Dinner und der Freifunk in dieser Zone. Neu gestaltet werden soll u.a. auch die in die Jahre gekommene Straßenmöblierung, deren Charme schon längst verpufft ist. Ganz wichtig zudem die Weiterentwicklung der Außengastronomie.

Auf Wunsch des ansässigen Handels soll am Wochenende die temporäre Ausweisung von Steinweg/Alter Markt als Fußgängerzone an die Geschäftszeiten angepasst werden. Was bedeutet: von 14 Uhr samstags bis 6.30 Uhr montags ist dieser Bereich für Fahrzeuge gesperrt. Im selben Zug sollen dort die Stellplätze von 12 auf 19 erhöht werden, plus dreier Sonderparkplätze für Schwerbehinderte, möglichst in Museumsnähe. Dies alles allerdings unter Vorbehalt. Denn:

Für diese Neuregelung ist die Zustimmung des Landes bzw. der Bezirksregierung unabdingbar. Aus förderrechtlichen Gründen. Erste Gespräche dazu mit der Bezirksregierung, heißt es in der Verwaltungsvorlage, seien durchaus positiv verlaufen. Werden die beiden Punkte umgesetzt, müsste dies aber mit ordnungsrechtlichen Auflagen flankiert werden - um das Zuparken öffentlicher Flächen zu verhindern.