Zur Gewalt der Sprache

Arnsberg..  Zu einer Kooperationsveranstaltung der SENAKA Arnsberg und der Fern-Universität in Hagen, Studienzentrum Arnsberg, sind Interessierte am Mittwoch, 20. Mai, in das Peter Prinz Bildungshaus (Forum), eingeladen. Beginn: 18 Uhr.

Mit Sprache kann man Gewalt nicht nur beschreiben, ankündigen oder androhen: Sprache selbst kann verletzen. Die Phänomene sprachlicher Gewalt können dabei von der leisen Ironie bis hin zur plumpen Beleidigung oder von der indiskreten Taktlosigkeit bis hin zum sarkastischen Spott reichen. Doch wie kann es sein, dass ›bloße Worte‹ zu verletzen vermögen? Diese Frage kann beantwortet werden, indem gezeigt wird, dass sprachliche Gewalt im Gegensatz zur physischen Gewalt nicht in erster Linie auf die Schädigung der materiellen Existenz des Individuums zielt, sondern auf seine soziale Existenz.

Referent des Abends ist Dr. Steffen Herrmann ist Mitarbeiter im Institut für Philosophie der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften an der Fern-Universität in Hagen.