Zufahrt erfordert Lärmschutz

Die Zufah
Die Zufah
Foto: Ted Jones/WP

Arnsberg..  Um den Boden für die erforderliche Baugenehmigung für die Parkdeck-Zufahrt des Brückencenters zu bereiten, sind noch Gespräche zwischen dem Projektentwickler Rosco und unmittelbar anliegenden Hausbesitzern erforderlich, um ein „nachbarschaftliches Einvernehmen“ zu erzielen. Konkret geht es dabei in erster Linie um den Lärm- und Schallschutz an der künftigen Einfahrt zum Parkdeck des Centers und um die daraus resultierenden baulichen Anforderungen für den Bau der Zufahrt.

Keine Verzögerungen erwartet

Doch eine Verzögerung, teilte jetzt Stadtplanerin Dr. Birgitta Plass in einer eigens einberufenen Sondersitzung des Bezirksausschusses mit, sei deshalb bei dem Projekt Brückencenter nicht zu erwarten. „Die entsprechenden Gespräche sind bereits auf gutem Weg.“ Daher gehe man seitens der Verwaltung von einer baldigen Einigung aus. „Und die Arbeiten im Innern des Brückencenters laufen davon völlig unberührt weiter.“

Ursprünglich war der Bezirksausschuss gerade wegen der Änderung des Bebauungsplanes bzw. der damit verbundenen Satzungsänderung zusammengerufen worden, damit der Stadtrat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwochabend noch hätte darüber endgültig befinden können. Doch auf Anraten von Dr. Plass wurde dieser Punkt auf die nächste Zusammenkunft des Bezirksausschusses verschoben. „Dann gehe ich davon aus, dass die erforderliche Einigung zwischen Investor und Hausbesitzern vorliegen wird.“

Wie berichtet, wird das Parkdeck des neuen Brückencenters künftig nicht mehr vom Schützenhof, sondern von der Clemens-August-Straße angefahren. Diese Zufahrt liegt zwischen den Häusern Clemens-August-Straße 3 und 5. Schallschutzmessungen haben jedoch ergeben, erläuterte Plass den Stand der Dinge, dass im Bereich der Fenster- bzw. Türöffnungen der zulässige Grenzwert überschritten werde. „Deshalb muss hier baulich eingegriffen werden.“

Konkret geplant seien nun links und rechts der Parkdeck-Zufahrt schallabsorbierende Flächen - in transparenter Form und auch nur unmittelbar an den Öffnungen der Hauswände. Durch die transparente Ausführung soll ein harmonischer Gesamteindruck entstehen. Weil in diesem Ein- und Ausfahrtsbereich Hartglas aufgrund mangelnder Bruchfestigkeit ausscheide, sei eine Plexiglas-Variante vorgesehen.

Info

Das sogenannte „nachbarschaftliche Einvernehmen“ ist Voraussetzung für die erforderliche Änderung des Bebauungsplanes und damit für die Teilgenehmigung für den Bau der Zufahrt.

Das neue Brückencenter wird von dem in Bad Hersfeld ansässigen Unternehmen Rosco entwickelt.