'Xynthia' sorgt für Dauereinsatz
28.02.2010 | 17:46 Uhr 2010-02-28T17:46:00+0100
Sundern. Das Sturmtief 'Xynthia' hielt auch die Einsatzkräfte in Arnsberg und Sundern auf Trab.
„Xynthia” machte auch in unseren Breiten viel Wind: Das gewaltige Sturmtief sorgte in weiten Teilen West- und Südwestdeutschlands für Chaos und bei den heimischen Feuerwehr- und Rettungskräften quasi für Dauereinsatz: Die Arnsberger Feuerwehr richtete ab 15.30 Uhr im Gebäude des Gerätehauses in der Ruhrstraße einen Krisenstab ein, um die Einsätze von dort aus optimal koordinieren zu können. Bereits eineinhalb Stunden zuvor hatten Kräfte des Stützpunkttrupps in Breitenbruch einen umgestürzten Baum von der Straße räumen müssen. Auch in Holzen und im Bereich Ochsenkopf, zwischen Arnsberg und Sundern, knickten Bäume um und blockierten die Fahrbahnen.
Mit dem Schrecken davon kamen oberhalb der Flamke die Insassen eines Busses, als ein Baum auf das Fahrzeug fiel. Daraufhin wurde die Verbindung über den Ochsenkopf umgehend komplett gesperrt.Die vom Seufzertal in Richtung Kapune führende Straße wurde von der Polizei ebenfalls bis auf Weiteres komplett gesperrt. Auch dort waren Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. „Die Gefahrenlage ließ eine Räumung zunächst nicht zu”, hieß es aus der Einsatzzentrale.
In der Neheimer Goethestraße wurden zwei geparkte Autos beschädigt, als Teile eine Wellblechdaches umher wirbelten. Tags zuvor, am Samstag, hatte „Xynthia” bereits in Frankreich, Spanien und Portugal gewütet. Doch es gab auch Zeitgenossen, die ihren Spaß hatten: Hart gesottene Windsurfer des Surfclubs Hachen-Sorpesee nutzten die Puste der „kräftigen Xynthia” zu einem „Ritt über den Sorpesee...”

23:53
Die kleinen Leute springen eben immer hoch, und wenn´s ein kleiner Förster ist.^^
16:46
Da kann man sich nur anschliessen und hoffen das die Meckerer sich diesmal ein wenig zurückhalten.
19:18
Danke an die Leute vom Rettungsdienst. Mögen alle wieder heile nach Hause kommen