Wünsche an die Ruhr

Arnsberg..  Beim Projekt „Wildnis in der Stadt“ geht es darum, wie Naturschutz, Stadtentwicklung und die Belange der Bürger in Einklang gebracht werden können.

Am Neheimer Binnerfeld begegnen sich der Fluss und die Freizeitinteressen der Menschen, die in direkter Nachbarschaft zum renaturierten Gewässer wohnen, so nah wie sonst nur an wenigen Stellen im sauerländischen Verlauf der Ruhr. Ruhrtalradweg, R-Café, Fußwege, Brücken und Anlieger. Der Fluss ist längst erlebbar geworden. Vor allem die Ruhr-Renaturierung hat den Menschen das Gewässer wieder näher in das Bewusstsein gebracht und es als attraktiven Freizeitraum erschlossen.

Wir wollen nun von unseren Lesern wissen, wie sie den Fluss erleben und nutzen wollen. Was wünschen Sie sich an der Ruhr?

Welche Infrastrukturen fehlen dort, um den Raum noch attraktiver zu gestalten? Was ist über­flüssig? Oder soll möglicherweise die Wildnis hier doch das allerletzte Wort haben?

Vielfältige Interessen

Auch auf unserer Facebook-Seite haben wir diese Frage schon gestellt. Wir wollten wissen, was vom Projekt „Wildnis in der Stadt“ an der Ruhr erwartet wird. „Leinenpflicht für Hunde und rücksichtsvolle Radfahrer“, sagt Ronny Gängler via Facebook.

Er wünscht sich „höhere Strafen für Hundebesitzer, die die Häufchen ihrer Lieblinge nicht mit­nehmen!“

Die Interessen und Ansprüche an den Lebensraum Ruhr sind vielfältig und unterschiedlich, die wir über die Ergebnisse der nun gestarteten Workshops hinaus gerne auch sammeln und an dieser Stelle begleitend vorstellen wollen.