Wenn ein Richter richten muss

Ein Teil des „spielwerk“-Ensembles bei den Proben zum „Zerbrochenen Krug“.
Ein Teil des „spielwerk“-Ensembles bei den Proben zum „Zerbrochenen Krug“.
Foto: Jochem Ottersbach
Das „spielwerk Arnsberg“ bringt an vier Abenden Heinrich von Kleists „Zerbrochenen Krug“ auf die Bühne der Kulturschmiede. Es gibt noch Restkarten.

Arnsberg..  Am Donnerstag, 20. Oktober, ist Premiere: Dann wird die Arnsberger Schauspieltruppe „spielwerk“ in der Kulturschmiede mit ihrer neuesten Produktion an die Öffentlichkeit treten: mit der Aufführung des Kleist’schen Lustspiels „Der zerbrochene Krug“.

In diesem Stück, das zum Kanon der deutschen Literatur zählt, muss der Dorfrichter Adam über eine Tat urteilen, die er selbst begangen hat. Dieses Werk Heinrich von Kleists gilt als Musterbeispiel eines analytischen Dramas, mit einem ernsten Kern, der mitunter das Tragische streift.

Nach monatelanger Vorbereitung unter der Regie von Susanne Gieseke und Gaby Renner wird das „spielwerk“ nun den „Zerbrochenen Krug“ an vier aufeinanderfolgenden Abenden in der Kulturschmiede zeigen - am 20.,21., 22. und 23. Oktober. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Restkarten sind noch im Stadtbüro Arnsberg erhältlich.