WC für Clubmitglieder geschlossen

Toilettenanlage im NASS-Fitnessclub. Eine Geburtstagsüberraschung der besonderen Art zum 11. Geburtstag des Nass -Freizeitbad, hat sich das Management für die Mitglieder des Fitnessclub einfallen lassen. Die zum Club gehörende Toilettenanlage wird für die Mitglieder des Club ohne Ankündigungen mit sofortiger Wirkung gesperrt und in eine Personaltoilette für die Mitarbeiter der Verwaltung (ich glaube es sind max. 6 Personen) umgewandelt.

Mich erschreckt umso mehr die Tatsache, dass Mitarbeiter des Hauses, mit denen ich hierüber gesprochen habe, selbst über diese Einrichtung überrascht wurden und gar keine Möglichkeit haben, diese Toiletten auch zu nutzen.

Somit stellt sich doch die Frage ob diese Einrichtung nicht ein „Fürstenthron“ für die Chefetage ist.

Ich weiß nicht genau, wieviel Mitglieder der Fitnessclub zeichnet, ich denke aber es sind einige Hundert, denen man nun zumutet , während des Trainings wo man nun natürlicher weise auch schwitzt, in diesem Zustand die Etage zu wechseln, und vielleicht eine Erkältung riskiert, um ihren Bedürfnissen nach zu gehen.Die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme ist nicht nach zu vollziehen, denn man hat in die Überlegungen nicht mit einbezogen, dass der Fitnessclub nicht nur von jungen Menschen genutzt wird sondern das dort auch Reha – Sport angeboten wird oder Mitglieder dort trainieren die leichte Gebrechen haben, die dann unnötiger weise immer wieder die Treppen nutzen müssen, was ihnen ohnehin schwer fällt, da das Nass nicht in allen Bereichen barrierefrei ist.

Diese Entscheidung wird nicht nur von den eigenen Mitarbeitern, sondern vor allem auch von allen Mitgliedern des Fitnessclub mit Unverständnis begegnet. Eine Rückfrage von mir bei der Geschäftsleitung wurde mit der Begründung beantwortet, dass man die Mitglieder in den rückliegenden 10 Jahren geduldet hat, aber hygienische Missstände zu dieser Entscheidung geführt haben.

Ich bin ein Mitglied der ersten Stunden und habe weder im Nass noch im Fitnessclub jemals Beanstandungen feststellen können oder irgendwelche Missstände gesehen, sondern kann eher behaupten, dass ich mich bisher immer wohl gefühlt habe.

Es sollte nicht vergessen werden, dass die Mitglieder des Fitnessclub für ihre „Duldung“ einen nicht geringen Obolus leisten, der auch die Arbeitsplätze der Verwaltung mit finanziert.


Ich denke, dass es eine Aufgabe des Management ist, in Zeiten von zunehmendem Wettbewerb auch im Fitnessbereich, über weiteren Service und Kundenzufriedenheit nachzudenken nach dem Motto „Der Kunde ist König“. Es sollte nicht akzeptiert werden, dass Kündigungen ins Haus flattern und Entscheidungen gefällt werden, die die Allgemeinheit nicht nachvollziehen und akzeptieren kann.