Was tun, wenn Arterien und Venen verstopfen?

Hüsten..  Schmerzende Beine werden zu meist nicht ernst genommen - das sollten sie aber, denn oft sind sie eine Folge verengter oder verstopfter Gefäße. Dabei gilt: Je eher Betroffene einen Arzt aufsuchen, desto besser. Denn beim Fortschreiten der Erkrankung können die Folgen schwerwiegend sein. Auch das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalles ist bei Betroffenen erhöht. Lautlose Gefahren gehen auch von Gefäßverschlüssen (Thrombosen) in den tiefen Bein- und Beckenvenen aus. Die Ursachen sind vielfältig und reichen bis hin zu angeborenen Engstellen in den Beckenvenen, die auch bei jüngeren Patienten den Blutfluss verzögern, wodurch sich Gerinsel (Thromben) in den Beckenvenen ausbilden und letztlich in das Krankheitsbild der tiefen Becken-/Beinvenenthrombose mit Beinschwellungen, Schmerzen beim Laufen mit Spannungsgefühl bis hin zu sogenannten offenen Beinen münden können. Besondere Gefahr: Löst sich ein Teil des Gerinsels ab, kann es mit dem Blutstrom über das Herz in die Lunge verschleppt werden und so eine lebensbedrohliche Lungenembolie auslösen.

Ärzte geben Tipps

In der Veranstaltungsreihe „Zeit für Gesundheit“ lädt das Klinikum Arnsberg für Dienstag, 21. April, 18Uhr, alle Interessierten zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung in das Karolinen-Hospital, 1. UG, ein. Spezialisten aus dem Kardio-Vaskulären-Zentrum informieren über Erkrankungen der Schlagadern und Venen, geben Tipps zur Vorbeugung und berichten über medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten sowie technische Verfahren, mit denen verengte Gefäße wieder durchgängig gemacht werden können. Die Referenten stehen im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Ergänzend wird für interessierte Ärzte mit den Herdringer Gefäßtagen am 24. und 25. April eine mit 21 Fortbildungspunkten zertifizierte Fachfortbildung angeboten.