Volles Frauenrecht beim Jägerverein

Jägerverein Neheim
Jägerverein Neheim
Foto: WP
Jetzt ist es amtlich: Beim Jägerverein in Neheim gilt auch laut Satzung ab jetzt die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Eine Gegenstimme und eine Enthaltung gab es.

Neheim..  Jetzt ist es offiziell. Beim Jägerverein Neheim haben nun die Frauen die gleichen Rechte wie die Männer. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung stimmten die knapp über 100 Jäger und Jägerinnen in der Mitgliederversammlung im „Rodelhaus“ für die neue Satzung. „Der Jägerverein ist zukunftssicher hat immer Weltoffenheit und Toleranz bewiesen. Das findet sich jetzt in unserer neuen Satzung wieder“, betont Jägeroberst Klaus Humpe.

Weiterhin wurde der gesetzliche Vorstand in den geschäftsführenden Vorstand umbenannt. Neben dem Oberst (Humpe) und seinem Adjutanten (Udo Blume) gibt es nun die Bereichsleiter Finanzen (Martin Kaiser); Marketing (Markus Greis), Veranstaltungen (Hermann Aland), Brauchtum (Stefan Rump) und Schriftführung-Information-Presse (Christof Hesse).

Neues Amt für Heinrich Veh

Heinrich Veh stellte sich als Bereichsleiter Veranstaltung nicht mehr zur Wahl. Nach 16 Jahren mit sieben Jägerfesten und einem Jubiläumsfest übergab Veh die Aufgaben an seinen Stellvertreter Hermann Aland. Mit stehendem Applaus dankten ihm die Jäger und Jägerinnen für seine geleistete Arbeit. Doch so ganz lässt ihn der Jägervorstand nicht los. Veh ist nun neben Klaus Humpe und Martin Kaiser, einer von den drei Geschäftsführern der „Jägerfest Neheim GmbH“. Veh übernimmt darin die Aufgaben von Blume.

Bereichsleiter Finanzen Kaiser stellte eine positive Kassenlage vor. „Das benötigen wir auch, denn im Jahr des Schützenfestes haben wir keine Einnahmen aber die monatlichen Ausgaben bleiben“, so Kaiser. So prognostiziert er den Haushaltsentwurf 2015 mit einem Verlust von rund 10 000 Euro. „Die finanziellen Ausgaben werden weiter steigen, deshalb ist es für den Jägerverein sehr wichtig, dass sich auch weiterhin die Mitglieder ehrenamtlich engagieren und mit ins Rad greifen. Das Jägerfest ist kein Selbstläufer“, betont Jägeroberst Humpe. Er lobte dabei die vielen heimischen Unternehmen, die mit ihrem Know-how den Jägerverein mit Rat und Tat unterstützen.

Dr. Gerhard Webers, Vorsitzender des Fördervereins Haus der Neheimer Jäger, gab bekannt, dass es auch 2015 ein Benefizkonzert geben wird. Am Sonntag, 19. April, um 17 Uhr wird der Chor des Jägervereins unter dem Motto „Zweiklang und Freunde“ auftreten. Am Tag des Denkmals (13. September ) stehen die Türen der ehemaligen Synagoge für die Öffentlichkeit wieder offen. Bis dahin soll der Innenanstrich des Noah-Wolff-Saals renoviert werden, da ein Wasserschaden ihn stark beschädigt hat. Trotz „Jägerfest-Pausenjahr“ ist der Terminkalender wieder gut gefüllt. Verwiesen wird neben vielen bekannten Saisonterminen auf die „Jägerparty“ am 9. Mai in der Schützenhalle Oberense statt.

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