Unsere Redaktion schickt Kulturgast in die Kulturschmiede

„Kill me, Kate“ - eine moderne Komödie mit Inka Meyer in der Arnsberger Kulturschmiede.
„Kill me, Kate“ - eine moderne Komödie mit Inka Meyer in der Arnsberger Kulturschmiede.
Foto: Simon Büttner
Was wir bereits wissen
Inka Meyer aus München zeigt in der Arnsberger Kulturschmiede das Eine-Frau-Stück „Kill me, Kate“. Leser können Tickets gewinnen und als Kulturgast ihre Eindrücke schildern.

Arnsberg..  Die Kulturschmiede in Arnsberg freut sich am kommenden Samstag, 11. April, auf charmanten Besuch aus München. Anlass ist das Ein-Frau-Stück „Kill me, Kate! – Die gezähmte Widerspenstige“. Beginn ist um 20 Uhr. Dafür sucht unsere Zeitung einen „Kulturgast“, der 1x2 Freikarten erhält und uns nach dem Besuch der Aufführung mündlich oder schriftlich seine Eindrücke von der Veranstaltung schildert.

Auch für Männer geeignet

Die Theatermacherin Nora, gespielt von Inka Meyer, hat ein Problem: Für die nächste Spielzeit wurde ihr das Shakespeare-Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ zur Inszenierung aufgebrummt. Doch ist es überhaupt möglich, 40 Jahre, nachdem die ersten Frauen ihre BHs verbrannten, ein Stück mit derart mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen?

Die Aufgabe wird für Nora schnell zur Bestandsaufnahme: Wie geht es den Frauen, die Kinder haben und arbeiten? Die keine Kinder haben und arbeiten? Die Kinder haben und nicht arbeiten? Weib oder Weibchen? Gleichgestellt oder zurückgestellt? Powerfrau oder Übermutter? Und wo stecken eigentlich die Männer? Wo sie vor 50 Jahren auch steckten – im Büro? Drei Viertel aller Väter nehmen nur zwei Monate Elternzeit – parallel zur Elternzeit ihrer Frau.

Wer kocht also den Bio-Möhrenpastinakenbrei? Vater, Mutter oder Alnatura? Und wer kann uns bei den Antworten helfen? Etwa Germany’s Next Role-Model Heidi Klum? Oder Herzogin Kate, die ihr Studium in den Wind geschossen hat, um in Designerkleidchen neben Prinz William zu glänzen?

Ein Stück ohne Mann-Frau-Gedöns und Rollenklischees

Hier geht’s um Frauen. Aber anders. Das heißt: Kein Mann-Frau-Gedöns. Kein Latzhosen-Feministinnen-Genöhle. Kein Männer-Bashing. Frei von Rollenklischees. Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch – aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer.

Inka Meyer nennt ihr Stück selbst eine „Dramödie“. Eintrittskarten für diese moderne Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein, sind in den Arnsberger Stadtbüros und unter der Rufnummer 02931 893-1143 erhältlich.

Alle Informationen zu diesem Programmpunkt auf www.inkameyer.de.