Überraschungen

In den Städten Arnsberg und Sundern errangen im vergangenen Jahr auffallend viele junge Männer im Alter von 20 bis 35 Jahren die Schützenkönigswürde. Zusammen mit ihrer jungen Königin an der Seite und dem jungen Hofstaat im Gefolge könnten sie in der kommenden Schützenfestsaison besondere junge Akzente bei den geselligen Festabenden setzen. Ich bin mal gespannt, was sich die jungen Leute für die Feier im Festzelt, in der Halle oder aufm Schützenhof einfallen lassen. Vielleicht haben sie ja auch schon geheime Pläne. Wenn nicht, sollten sie ihre Chance nicht vertun.


Feste leben auch von Überraschungen. Ein witziger Flashmob auf dem Schützengelände (nicht im öffentlichen Verkehrsraum) wär’ schon mal was. Wenn plötzlich in einer riesigen Besuchermasse gruppenweise immer mehr Gäste musizieren, tanzen oder sonst etwas gemeinsam machen, kann aus dem Festabend etwas Besonderes werden. Ansonsten heißt es oft nach dem Fest: „Na, wie war’s?“ - „Wie immer!“ Aber reicht „Wie immer!“ für immer?


Noch einen Nachsatz für die steten Bedenkenträger: Natürlich muss die Sicherheit gewährleistet bleiben. Zu wild darf es nicht werden. Den Führungskern einer Bruderschaft vorab einzuweihen, ist ratsam, um späteren Ärger zu vermeiden. Für die große Masse der Gäste ist es dann immer noch eine Überraschung.