Übergang von Schule in Beruf gestalten

Arnsberg..  Wenn es an die Gestaltung des Überganges zwischen Schule und Beruf geht, sind Eltern und Schüler schnell überfordert: Wie geht es nach der Schule weiter? Diese Frage scheint oft unauflösbar. Beratung bieten Schulen schon lange. Jetzt haben die Ruth-Cohn-Schule und die Arnsberger Berufskollegs im Beisein des Schulträgers Hochsauerlandkreis und der Schulaufsicht einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, in dem weitere Maßnahmen zur Verbesserung der schulischen Übergänge festgelegt werden.

Abstimmung verbessern

Das Ziel des Vertrags ist es, die Abstimmung der fachlichen und überfachlichen Anforderungen in beruflichen Bildungsgängen zu verbessern. Außerdem soll es zu einem intensiven und strukturierten Austausch der Schulen über ortsspezifische Bildungsangebote und zu einer die Schüler begleitenden Überleitung in die passgenau ausgewählten Bildungsgänge kommen. „Durch diesen Austausch werden die Bedarfe von Schülern mit besonderem Förderbedarf genauer in den Blick genommen“, sagt Schulleiter Günter Schmidt vom Berufskolleg Berliner Platz.

Konkret umgesetzt werde die Kooperation zum Beispiel dadurch, dass die Berufskollegs mit ihren Angeboten in die Berufsorientierungscamps der Ruth-Cohn-Schule eingebunden werden. Zudem würden gemeinsam mit den Studienberatern und Klassenlehrern der Stufen 9 und 10 schulübergreifend Informationsveranstaltungen angeboten und Informationen über Bildungsangebote am Ort vermittelt.