Tough Mudder in Herdringen: 7500 robben durch den Schlamm

Foto: Ted Jones
Was wir bereits wissen
"Tough Mudder " am Jagdschloss Herdingen: 7500 Extremsportler wagen das Abenteuer im Sauerland. 21 Hindernisse, Eisbäder und Schlammlöcher sind eine Herausforderung.

Herdringen.. 7500 Mutige stellen sich am Pfingstwochenende rund um das Jagdschloss Herdringen dem „Tough Mudder“. Der Hindernislauf lockt Sportbegeisterte und Freizeitsportler aus ganz Deutschland und gar aus dem Ausland in das Sauerland, um 18 Kilometer nicht nur über Stock und Stein, sondern auch durch Eisbäder und Schlammlöcher zurückzulegen.

Insgesamt 21 Hindernisse warten auf der malerischen Strecke durch die Felder und Wälder am Röhrtal. Aber „Tough Mudder“ ist kein klassischer Wettlauf gegen die Zeit. Der einzige Rivale soll der innere Schweinehund sein, den es beim Eintauchen in 4 Grad kaltes Wasser oder dem Erklimmen von Holzpalisaden zu überwinden gilt.

Die Sportler allerdings gehen sich dort im wahrsten Sinne des Wortes zur Hand. Ob Räuberleiter oder ein aufmunternder Zuruf: Beim „Tough Mudder“ zählt Teamgeist und Teamwork. Das war in Herdringen offensichtlich.

Auch abseits der Strecke ist viel los, auf den Weiden rund um das Schloss versammeln sich die Zuschauer. Mit Bollerwagen und Megaphon pilgern Schaulustige zur Veranstaltung, um die Läufer und Läuferinnen anzufordern.