Tempelversetzung fasziniert Neheimer Ingenieur bis heute

Der Neheimer Bau-Ingenieur Friedrich Clasvogt hatte beruflich mit der Versetzung der Tempelanlage von Abu Simbel nichts zu tun.. Auch war er dort bisher noch nie gewesen. Er plant allerdings, 2015 oder 2016 dorthin zu reisen.

Clasvogts Faszination von Abu Simbel beruht auf der Ingenieurkunst, die bei der Tempel-Versetzung notwendig war. Als junger Bauingenieur-Student sah er Anfang der 1970er Jahre zum ersten Mal diesen Film. Die Faszination blieb. Als er für die Ortsgruppe Arnsberg des „Bundes



deutscher Baumeister“ in den 1990er Jahren einen Vortrags-Abend organisieren wollte, erinnerte er sich an diesen Film. Nach Kontakt mit dem Essener Bauunternehmen Hochtief war der Baukonzern bereit, ihm eine Kopie des Films zu überlassen. Hin und wieder zeigt er diesen Film in der Handwerkskammer Arnsberg, wo er angehende Meister im Zimmerer- und Maurer-Handwerk unterrichtet.

Die Idee den Film, einem größeren Publikum zu zeigen, entstand beim Neptun-Schwimmfest 2014. Dort lernten sich Friedrich Clasvogt und Siggi Rump kennen.

Kooperation mit Jägerverein

Als Siggi Rump, Hauptmann der 2. Kompanie des Jägervereins, von dem Film hörte, erinnerte er sich an seinen Ägypten-Urlaub und im Nu war die Idee geboren, den Film in Neheim öffentlich zu zeigen. Schnell war der Kontakt zum Jägerverein geknüpft und der stellt für die Premiere am 9. Januar um 19.30 Uhr den Noah-Wolff-Saal im „Haus Neheimer Jäger“ (ehemalige Synagoge an der Mendener Straße) zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind willkommen.