Taxifahrer mit Laserpointer geblendet

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Was wir bereits wissen
Am Mittwoch um 16.30 Uhr musste ein 60 Jahre alter Taxifahrer eine unfreiwillige Pause einlegen: Der Mann war mit Fahrgästen auf der Möhnestraße in Neheim unterwegs, als der Berufskraftfahrer plötzlich von einem Laserstrahl geblendet wurde.

Neheim.. Da er so für einige Minuten seine Sehschärfe verlorene hatte, musste der Mann die Taxifahrt aus Sicherheitsgründen unterbrechen. Erst nachdem die Blendung abgeklungen war, konnte er seine Fahrgäste an deren Ziel bringen.

Die Übeltäter sollen zwei Kinder im geschätzten Alter zwischen 10 und 12 Jahren gewesen sein, die sich am Straßenrand auf Höhe der Hausnummer 135 befunden und den Taxifahrer mit einem Laserpointer geblendet hatten. In diesem Fall, so die Polizei, sei es durch die richtige und schnelle Reaktion des Taxifahrers nicht zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Kein Kavaliersdelikt

Allerdings fallen solche Blendungen mit einem Laserpointer definitiv nicht unter die Stichwörter „Kavaliersdelikt“ oder „dummer Streich“. Abgesehen von den offensichtlichen Gefahren für die Opfer der Attacken und für Unbeteiligte liegt in solchen Fällen strafrechtlich der Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung und eines möglichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vor.