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Straßen.NRW stärkt Standort Müschede

22.02.2012 | 11:16 Uhr
Straßen.NRW stärkt Standort Müschede
Das in Müschede vorgehaltene Streusalz wird auch künftig für den Winterdienst rund um Arnsberg und Sundern genutzt - im Zuge der Umstrukturierung wird das Lager aufgestockt.

Arnsberg. Der „Stützpunkt“, den der Landesbetrieb Straßen.NRW in Müschede unterhält, wird als Meisterei reaktiviert. Als neuer Betriebsleiter am somit deutlich aufgewerteten Standort fungiert ab Mitte des Jahres Markus Gosmann.

„Wir hatten in Arnsberg früher bereits eine eigenständige Straßenmeisterei“, erklärte Rudolf Heupel. Im Zuge von Umstrukturierungen wurde aus der Niederlassung in Müschede dann aber ein untergeordneter Stützpunkt.

Doch im ersten Halbjahr 2012 ändert die Straßenbauverwaltung die Organisation ihrer Straßenmeistereien in Nordrhein-Westfalen erneut:

„Hier in der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift gibt es derzeit noch drei Großmeistereien - in Erwitte, Salzkotten und Meschede“, führt Straßen.NRW-Sprecher Heupel aus, „diese fahren wir nun wieder auf eine durchschnittliche Meistereigröße zurück.“

Betriebsleiter wird Markus Gosmann aus Allagen

Für Arnsberg bedeutet das eine Aufwertung, denn aus dem Müscheder Stützpunkt wird wieder ein personalstärkerer Standort - mit eigener Führungskraft: Der aus War­stein-Allagen stammende, derzeit noch in Meschede tätige Markus Gosmann übernimmt als Betriebsleiter das Ruder.

Der Stützpunkt Arnsberg wird wieder Straßenmeisterei.

Zeitgleich wird ein wenig aus- und umgebaut. „Allerdings handelt es sich dabei um Renovierungsmaßnahmen“, betont Rudolf Heupel, „eine komplette Sanierung ist nicht notwendig, denn es waren ja stets Mitarbeiter vor Ort.“ Künftig sind es jedoch deutlich mehr, bis zu 20 Kollegen arbeiten im Bereich einer Straßenmeisterei. Von Müschede aus wurden in der Vergangenheit vor allem Baumaßnahmen überwacht, wurde der von Meschede aus organisierte Winterdienst im Raum Arnsberg/Sundern praktisch umgesetzt. Das wird auch künftig der Fall sein, allerdings direkt vom „Eulendorf“ aus koordiniert, wo sich bereits heute ein Streusalzlager befindet. Dieses wird momentan jedoch noch von Meschede aus bewirtschaftet:

„Wir ändern nicht mitten in der Winterperiode die Zuständigkeitsgrenzen“, stellt Rudolf Heupel klar, „auf die neue Struktur stellen wir von Ende März bis Anfang Juli um.“

Torsten Koch

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