Statt im Trikot im feschen Dirndl

Oeventrop/Niedereimer/Wennigloh..  Frauenpower beim Dinscheder Kompaniekarneval: Die sportlichen Dinscheder Fußball-Mädl zogen gleich zu zwölft in den Elferrat ein. Mädchentanzgarde, Showtanzgruppe und das Duo „GiannaIna“ toppten jede Frauenquote.

Die Landesliga-Damenmannschaft hatte die Fußballtrikots gegen fesche Dirndl getauscht und ihrem Elferratspräsidenten Oliver Vieth die Lederhosen angezogen. Das amtierende Königspaar Karin und Bernd Siedhoff war aus dem fernen Glösingen eingereist. Doch vor dem Königstanz eroberte die Dinscheder Kindertanzgarde die Bühne. Jana Raseke und Ina Hirnstein ließen als „GiannaIna“ tief in Frauenherzen blicken. Unterstützt vom Dinscheder Dreigestirn Fabian Hirnstein, Benjamin Bräutigam und Jens Wiesehöfer an der Triangel drehten die Damen als Rockröhren richtig auf. Bissig, böse, makaber gab sich das Paar Carmen und Robert (Frank Petersmann und Olaf „Tom“ Kösling).

Keith Püttmann von den „Twix“ ging der Frage nach: Wie lebt eigentlich der durchschnittliche Oeventroper? Und wie wurde er zu dem, was er heute ist: 42,8 Jahre alt, männlich, leicht übergewichtig? Der typische Lebensweg: Kindergarten St. Marien oder St. Raphael, Blockflötenunterricht bei Frau Meisterernst, Sachkunde bei Frau Holtrup, Hüppelkästchen, Waffelbruch vom Büdeken und mit 16 in die Schützenkompanie. Und heute? Diese Frage beantworteten die „Twix“ mit einem kleinen selbstgedrehten Film von der Schichtarbeit, wo vor einem Besuch in der Bäckerei Hahne und einem Frankfurter Kranz gar nichts läuft.

„Grimms Erben“ ließen dann den wilden Froschkönig Daniel Döring los. Mit ihm tanzten sich die Dinscheder Schützen als Feen und Prinzessinnen durch den Schlagermärchenhimmel. Wilden Rhythmus im Blut hatte ebenfalls die Showtanzgruppe.

Tolles Programm im Stephanushaus

Beim Frauenkarneval der kfd Niedereimer wurden die Lachmuskeln arg strapaziert, es herrschte Jubel, Trubel, Heiterkeit im altersgemischten Publikum. Dafür sorgten die 18 Akteure zwischen 25 und 60 Jahren. Die Eigengewächse der Frauengemeinschaft brachten ein tolles und abwechslungsreiches Programm mit Sketchen, Reden, Gesangseinlagen und Tänzen auf die Bühne. Unterm anderem waren die Fußballweltmeister mit Helene Fischer und der russische Staatszirkus zu Gast. Durch das Programm führte Claudia Gunkel-Timmermann. Um an diesem Abend nicht vom männlichen Geschlecht abgelenkt zu werden, wurde das Stephanushaus zur Tabuzone für Männer erklärt. Einzige Ausnahme: der Musiker.

„Roter Teppich“ für die kfd

Der Frauenkarneval in Wennigloh stand unter dem Motto „kfd Wennigloh auf dem roten Teppich“. Die kfd-Stars in Gold präsentierten ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten. Es begann mit einem mitreißenden Tanz der Kids, der die Zuschauerinnen in Schwung brachte. Darauf folgten u.a. Sketche wie „Die Wunderbox“, mit der ein Arzt - Annegret Krämer - den Patientinnen Gabi Drenkelfuß, Leni Rohe, Angelika Gilles und Rita Rüger auf absonderliche Art Heilung brachte. Der Singkreis ließ die Gruppe „Abba“ noch einmal gemeinsam in Wennigloh auftreten und erntete viel Beifall. Waltraut Schröder hatte die Lacher mit ihrer Büttenrede auf ihrer Seite, ebenso wie Silvia Bause. Aber der absolute Höhepunkt des Abends war Pastor Salzmann, der mit seinem zündenden Loblied auf die Firma Rossmann in Arnsberg die Stimmung überschäumen ließ.

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