Städte erhalten mehr Geld aus Berlin

Szene aus dem Willkommens-Café im Sunderner Johannes-Haus.
Szene aus dem Willkommens-Café im Sunderner Johannes-Haus.
Foto: WP
Die Rathäuser in Arnsberg und Sundern erreicht in Kürze wohl ein dringend notwendiger Geldsegen aus Berlin, für die Flüchtlinge in den Städten.

Arnsberg/Sundern..  Die Rathäuser in Arnsberg und Sundern erreicht in Kürze wohl ein dringend notwendiger Geldsegen aus Berlin. Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese mitteilt, bekommt Arnsberg aus der Soforthilfe Flüchtlinge 1,6 Millionen Euro ausgezahlt. Und Sundern erhält 750 000 Euro: „Das ist mehr als gerechtfertigt“, sieht Sunderns Kämmerin Ursula Schnelle die Situation. Dort ist auch Fachbereichsleiter Stephan Urny sehr erfreut über die zusätzlichen Gelder. „Wir haben wesentliche höhere Aufwendungen für die Unterbringung und die Betreuung der Flüchtlinge“, so Ursula Schnelle. Für 2015 hatte sie schon einen wesentlichen höheren Aufwand im Etat veranschlagt: „Dieser liegt bei 850 000 Euro, der Ertrag bei 430 000 Euro. Das waren gerade einmal 50 Prozent.“

Gute Willkommenskultur im HSK

Ähnlich ist die Situation bei der Stadt Arnsberg: „1,6 Millionen Euro würden aber immer noch nicht zur Kostendeckung in dem Bereich ausreichen. Verwendet würde das Geld eben dafür, also um die Kosten, die durch Unterbringung von Flüchtlingen entstehen, zu decken.“

Wiese lobt die Willkommenskultur, die auch im Hochsauerlandkreis vorherrsche. Sie solle nicht durch sparen in anderen Bereichen gefährdet werden.

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