Spitzensport braucht gute Anlagen

Detlef Gregori ist Leiter der Arnsberger Schießsportgruppe.
Detlef Gregori ist Leiter der Arnsberger Schießsportgruppe.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Schießsportgruppe der Bürgerschützengesellschaft verfügt über ein tolles Schießsportzentrum. Hier gedeiht der Spitzensport.

Arnsberg..  Die Mitglieder der Schießsportgruppe der Bürgerschützengesellschaft Arnsberg wissen, was sie an ihrem Schießsportzentrum haben. Seit 40 Jahren gibt es die Anlage im Hellefelder Bachtal. Heute ist sie mehr als ein Vereinsheim. „Sie ist eine im näheren Umfeld fast konkurrenzlose Schießsportanlage“, so Schießgruppenleiter Detlef Gregori.

1974 alte Anlage ersetzt

1974 ersetzte die Anlage den alten Hubertus-Schießstand im Alten Feld. Die in der Satzung verankerte „Förderung und Pflege des Schießsports“ wurde den Mitgliedern zu Verpflichtung. Sie trieben den Neubau eines Schießsportzentrums damals mit „unermüdlichem Einsatz und viel Schweiß“ voran. Es entstand eine moderne Sportstätte, die auch als Leistungsstützpunkt des Bezirks und Wettkampfstätte genutzt wird. Für Wirtschaftlichkeit sorgt die Vermietung der gesellschaftlichen Räume. „Es gibt doch kaum einen Arnsberger, der hier noch nicht gefeiert hat“, sagt Detlef Gregori.

Dem Schießgruppenleiter ist wichtig, den sportlichen Aspekt in den Vordergrund zu stellen. Die Sportschützen der Bürgerschützengesellschaft nehmen regelmäßig an regionalen und nationalen Meisterschaften teil. Auch Deutsche, Europa- und Weltrekorde wurden und werden von Arnsberger Sportschützen gehalten. „Das weiß in Arnsberg kaum jemand“, so Gregori. Unvergessen ist Burkhard Balke, der über 70 internationale Medaillen sammeln konnte.

Spitzensport findet im Hellefelder Bachtal eine gute Infrastruktur vor: Auf 10m, 25m und 50m-Bahnensind so ziemlich alle Varianten des Schießsports möglich. Für die unter Zwölfjährigen gibt es die Möglichkeit, sich mit dem Lichtgewehr realitätsnah zu schießen.

Die Anlage ist nach und nach mit viel Eigenleistung und auch finanziellem Aufwand zu dem geworden, was sie heute ist. Einen großen Um- und Anbau gab es im Jahr 2003. „Wir träumen noch von einer elektronischen Auswertungsanlage“, sagt Detlef Gregori. Derzeit schrecken aber noch geschätzte Investitionskosten in Höhe von rund 40 000 Euro ab.