SPD: Anwohnersorgen sind verständlich und ernst zu nehmen

Oeventrop.. Arnsberg. Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Einem Radio, das keine Musik mehr abspielen möchte? Spielzeug, das den letzten Einsatz nicht überstanden hat? Man wirft diese Gegenstände nicht weg, sondern man repariert sie. Wer sich dabei helfen lassen möchte, sollte mal im Arnsberger Repari Café vorbeischauen. Hier unterstützen verschiedene Ehrenamtliche bei der Reparatur von Gegenständen.

Die BesucherInnen brauchen einfach nur den entsprechenden defekten Gegenstand von zuhause mitbringen. Im Austausch mit den Ehrenamtlichen erfährt man, wie eine Reparatur funktioniert. Zudem kann man hier gut Kontakte knüpfen.

Der seniorTrainer Johannes Dietrich Draken lädt für Freitag, 17. April, um 15 Uhr zum nächsten Termin des Repair Cafés ins Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg, Clemens-August-Straße 116, 59821 Arnsberg, Raum E.01. Nähere Informationen zum Thema gibt es bei der Geschäftsstelle Engagementförderung Arnsberg, Ivonne Wobbe-Potofski, unter Tel. 02931-5483367.

Die aktuelle Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen habe mit der Schaffung von Unterkünften in Hüsten und der wahrscheinlichen Errichtung einer zentralen Flüchtlingsunterkunft in Oeventrop die Stadt unmittelbar erreicht, so SPD-Fraktion und Stadtverband in einer Stellungnahme. „Es ist verständlich, dass insbesondere die unmittelbaren Anwohner sich Gedanken machen. Diese müssen von den Verantwortlichen ernst genommen werden. Die im Raum stehenden Fragen müssen geklärt werden.“ Man sei aber froh, dass die Debatte bislang sachlich und ohne fremdenfeindliche Untertöne und parteipolitische Polemik geführt werde, so SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Bittner. Dazu sei eine möglichst große Transparenz erforderlich. Alle Betroffenen müssten frühzeitig und umfassend in den Prozess eingebunden werden. Eine weitere Informationsveranstaltung zum Thema wäre da hilfreich.

„Eine frühzeitigere Informationspolitik wäre wünschenswert gewesen,“ sieht auch Stadtverbandsvorsitzender Gerd Stüttgen die Kritik der Oeventroper Bürger als berechtigt an. Er appelliert nun an alle Bürger, Vereine und Verbände, bei der Hilfe für die Flüchtlinge an einem Strang zu ziehen.