Spatenstich für Ferienhaus-Anlage

Neuastenberg..  Es ist die Woche der Spatenstiche. Wurde am Montag der Baubeginn der Kletterspielanlage in Medebach gefeiert (wir berichteten), griffen gestern die Verantwortlichen für das Ferienhaus-Projekt „Villas Winterberg“ in Neuastenberg zur Schaufel, um offiziell die Baumaßnahme zu starten. 24 Häuser werden direkt neben der Postwiese nahe des Wintersport-Museums binnen zehn Monaten entstehen. Investor Peter Antonissen aus den Niederlanden investiert rund fünf Millionen Euro.

Fast alle Häuser sind verkauft

Optisch werden die Häuser sicher ein Blickfang, grenzen sie sich doch von der typisch sauerländischen Bauweise ab. Qualitativ hochwertig wird die Innenausstattung sein, unter anderem mit Sauna, Kamin, Fußbodenheizung und Whirlpool. „Ein Grund für die Umsetzung des Projektes neben dem Standort in der Dorfmitte in Neuastenberg ist die Möglichkeit, hier die Doppelsaison im Winter sowie im Frühjahr und Sommer zu nutzen. Wichtig in der Entwicklung war es, etwas Neues zu schaffen, um so neue Gäste zu locken und zudem die Infrastruktur vor Ort zu stärken“, so Peter Antonissen. Die Marke Winterberg kommt offenbar gut an, schließlich sind bis auf ein Haus alle Objekte, die einen Preis zwischen 150 000 und 285 000 Euro hatten, verkauft. Die künftigen Eigentümer werden die Immobilien zeitweise selbst als Urlaubsdomizil nutzen können, überwiegend werden die Wohneinheiten über eine Betreiberfirma aber an Touristen vermietet.

Positive Effekte für Dorf und Stadt

Tourismus-Direktor Michael Beckmann betonte wie auch Ortsvorsteher Klaus Homrighausen und Bürgermeister Werner Eickler die Vorteile dieser Investition. „Für uns ist es eine Schlüsselinvestition. Sie bringt uns neue Gäste, hilft den Menschen in Neuastenberg. Wir sehen schon jetzt, dass sich im Zuge des Projektes die Leerstandsprobleme auf Sicht lösen.“

Wichtig ist Klaus Homrighausen, dass der Ferienpark in sich als Insellösung nicht geschlossen ist, sondern die örtliche Infrastruktur wie zum Beispiel Bäcker oder Restaurants künftig von den neuen Gästen frequentiert werde. Öffentliche Gelder seien nicht geflossen und die Akzeptanz in der Bevölkerung sei da, so Bürgermeister Werner Eickler, der sich auch positive Effekte für die Kernstadt erhofft.