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Angstraum

„Spärliches“ Licht bringt keine Sicherheit

19.03.2016 | 10:00 Uhr
„Spärliches“ Licht bringt keine Sicherheit
Der Fuß- und Radweg an der Arnsberger Eisenbahnbrücke zwischen Tunnel und Bahnhof ArnsbergFoto: Ted Jones

Arnsberg.   Der Fuß- und Radweg an der Eisenbahnbrücke zwischen Ruhrstraße und Bahnhof Arnsberg ist nach Lesermeinung zu schlecht ausgeleuchtet.

Schlecht ausgeleuchtete Wege und Plätze bereiten vielen Menschen Angst. Weil sie sich dort schutzlos möglichen Übergriffen ausgeliefert fühlen. Viele dieser Angsträume lassen sich jedoch meist mit dem guten Willen aller Verantwortlichen beseitigen. Wie gerade die Stadt mit einer schnellen Reaktion bewiesen hat. Von unserer Zeitung auf die Situation in der Uferstraße in Arnsberg hingewiesen, wird dort bald für ausreichende Ausleuchtung gesorgt.

Doch es gibt noch weitere Angsträume im Stadtgebiet. Wie den durchaus stark frequentierten Fuß- und Radweg entlang der Eisenbahnbrücke zwischen Ruhrstraße und Arnsberger Bahnhof. Auch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sind dort viele Bahnkunden unterwegs. Darunter Frauen und Jugendliche. Die Ausleuchtung dieses Weges aber, moniert Horst Ehlert, sei mangelhaft und damit einer solchen Verbindung - übrigens auch Teil des Ruhrtalradweges - nicht angemessen.

Viele Hinweise
Leser benennen weitere Angsträume im Stadtgebiet

Unsere Leserinnen und Leser haben weitere Räume genannt, in denen sie in der Dunkelheit Angst empfinden.

Mit den jeweiligen Örtlichkeiten werden wir uns in den nächsten Tagen auseinandersetzen. Und zwar mit:

dem Verbindungsweg zwischen Kohlgrubenweg und Vogelstange in Bruchhausen; dem Fußweg zwischen Alm und Hellefelder Straße, der fußläufigen Verbindung zwischen Wohngebiet Wolfsschlucht und Netto-Markt Stadtbruch, einem Teilstück des Laubenweges und mit dem Parkplatz Ringstraße/Ecke Ehmsenstraße (alles in Arnsberg).

Weitere Hinweise an
arnsberg@westfalenpost.de,
Facebook oder die Rufnummer  02931-898126.

Zwar sind an dem genannten Wegstück vier stählerne Beleuchtungsmasten installiert, „die daran montierten Leuchten geben aber nur ein spärliches gelbliches Licht ab und sind in einer so großen Höhe angebracht, dass sie auf dem darunter liegenden Weg nur wenig Licht spenden“, so Ehlert. Hinzu komme, dass „diese spärliche Lichtausbeute“ in der Vegetationsphase noch durch die Äste und Blätter der am Wegesrand stehenden Laubbäume absorbiert werde.

Deshalb habe er bereits im vergangenen Jahr bei der Stadt Arnsberg angeregt, die Bäume im Bereich der Beleuchtung entsprechend zu stutzen und damit ausreichenden Lichteinfall sicherzustellen. „Bis heute habe ich allerdings noch keine Veränderung feststellen können,“ kritisiert der Arnsberger.

Der Fuß- und Radweg an der Eisenbahnbrücke zwischen Ruhrstraße und Bahnhof. Foto: Marion Beckmann

Neben dem der Situation angebrachten Baumrückschnitt hält Horst Ehlert auch den Austausch der gelblichen Hochvoltlampen gegen moderne und helle LED-Beleuchtung oder das Anbringen je einer zusätzlichen Lampe in geringerer Masthöhe für sinnvoll, um die Situation an dem Verbindungsweg im Sinne der Nutzer bzw. Bürger zu entschärfen. Was tatsächlich bald geschehen könnte. Denn:

Stadt prüft Situation

„Wir werden uns jetzt diesen Bereich anschauen und, sollte es erforderlich sein, entsprechend reagieren,“ erklärte Wolfgang Schomberg, in der Stadtverwaltung verantwortlich für unter anderem den Straßenbau und damit auch für die Beleuchtung, auf Anfrage unserer Zeitung. Schließlich, so Schomberg, „ist es auch in unserem Interesse, dass sich die Menschen in der Stadt sicher fühlen.“

Achim Gieseke

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„Spärliches“ Licht bringt keine Sicherheit
„Spärliches“ Licht bringt keine Sicherheit
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2016-03-19 10:00
Arnsberg