Sorgen um die Zukunft des Stadtmarketings

Stadtmarketing. Als ehemaliges, langjähriges Mitglied des Rates der Stadt Sundern und als Vorsitzender des Museumsvereins Stadt Sundern e.V. mache ich mir große Sorgen,

wie in Zukunft die vielfältigen Aufgaben des Stadtmarketings gemeistert werden sollen, nachdem der Stadtrat die Förderung einstellen will.


Vor Gründung des SMS lagen alle Aktivitäten des Marketing und der Fremdenverkehrsbetreuung bei städtischen Ämtern, das war viel teurer und systembedingt weniger nah bei den Menschen. Für Touristen aber auch für am Wirtschaftsstandort interessierte Menschen ist das Stadtmarketingbüro erste niederschwellige Anlaufstelle. Und die Mitarbeiter machen da eine hervorragende Arbeit.


Der Zuschuss war nie als mildtätige Gabe oder freundliche Unterstützung gedacht, sondern von Anfang an als Auslagerung und Begrenzung von Kosten, die sonst voll bei der Stadt lägen.


Und was soll aus Autofrühling, Fest der Vereine, Stadtfest und ­Dämmerschoppen werden? Jede dieser Veranstaltungen ist auch Wirtschaftsförderung! Sollen die demnächst von der Stabsstelle-Wirtschaftsförderung durchgeführt werden?

Also zurück, wieder alles ins Rathaus? Vielleicht ringt man sich ja besser durch, darüber nach zu denken, ob man das Stadtmarketing-Büro nicht zur vom Rat gewünschten Wirtschaftsförderungszentrale ausbauen sollte!


SMS als reiner, von den Mitgliedern und deren Beiträgen getragener „Verein“ entspricht jedenfalls nicht der ursprünglichen Intention.