Siedlergemeinschaft - Austausch über Erstaufnahmeheim

Die frühere Suchtklinik auf der Egge ist als Erstaufnahmeeinrichtung für asylsuchende Menschen im Gespräch.
Die frühere Suchtklinik auf der Egge ist als Erstaufnahmeeinrichtung für asylsuchende Menschen im Gespräch.
Foto: WP Ted Jones
Was wir bereits wissen
Gemeinsam mit interessierten Oeventroper Vereinen will die Siedlergemeinschaft Egge über die geplante Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge sprechen.

Oeventrop.. Zu einem „Gedankenaustausch“ zu einer möglichen Erstaufnahmeeinrichtung für asylsuchende Menschen in der ehemalige Suchtklinik in Oeventrop auf der Egge (wir berichteten) lädt die heimische Siedlergemeinschaft Egge interessierte Oeventroper Vereine ein. Die Zusammenkunft findet am Mittwoch um 19.30 Uhr im Siedlerheim Egge, An den Eichen, statt.

In der vergangenen Woche hatte unsere Zeitung über die Pläne der Bezirksregierung berichtet, eine Unterkunft für die Erstaufnahme von 400 Flüchtlingen in Oeventrop zu errichten. Das „konkrete Projekt“, so Bezirksregierungssprecher Christoph Söbbeler, solle im Herbst bezugsfertig sein. Zunächst stünden aber noch Verhandlungen mit dem Eigentümer der Immobilie und dem möglichen Betreiber der Einrichtung an.

In den sozialen Netzwerken wurde das Thema zu Beginn heftig und auch polarisierend diskutiert, wobei auch deeskalierende Oeventroper Stimmen zu Wort kamen, die sich für einen besonnenen und vorurteilsfreien Umgang mit den Planungen einsetzen.

Kaufkraft und Arbeitsplätze

Auch die Stadtverwaltung verwies im Vorgespräch mit unserer Zeitung auf Vorteile der Einrichtung in Oeventrop. Sie würde die Stadt nicht nur für gut zwei Jahre von der Aufnahme weiterer Flüchtlinge auf städtische Kosten entlasten, sondern auch zusätzliche Kaufkraft und Arbeitsplätze sowie Aufträge für Handel und Handwerk nach Arnsberg bringen.