Seniorenresidenz als Übungskulisse

Damit im Ernstfallsicher und routiniert die richtigen Entscheidungen und Arbeitsschritte gemacht werden, proben die Einsatzkräfte der Arnsberger Feuerwehr regelmäßig verschiedene Szenarien. Hier wird am Haus Flammberg eine noch etwas skeptische Seniorin von ihrem Balkon „gerettet“.
Damit im Ernstfallsicher und routiniert die richtigen Entscheidungen und Arbeitsschritte gemacht werden, proben die Einsatzkräfte der Arnsberger Feuerwehr regelmäßig verschiedene Szenarien. Hier wird am Haus Flammberg eine noch etwas skeptische Seniorin von ihrem Balkon „gerettet“.
Foto: WP

Hüsten/Müschede..  Die Seniorenwohnresidenz „Haus Flammberg“ in Hüsten war jetzt Schauplatz einer anspruchsvollen Einsatz-Übung des Basislöschzugs 5 der Arnsberger Feuerwehr, bestehend aus dem Löschzug Hüsten und der Löschgruppe Müschede.

Feuer und Rauch bekämpft

Das Übungsszenario sah vor, dass in einem Gebäudetrakt des Altenheimes ein Zimmer und Teile eines Flurs auf Grund eines Brandes verraucht sind, woraufhin die automatische Brandmeldeanlage der Einrichtung Alarm auslöst. Mehrere Einsatztrupps der eingetroffenen Übungsmannschaften machten sich sogleich unter von Umluft unabhängigem Atemschutz auf den Weg in das Gebäude, um den Brandherd zu lokalisieren und die gefährdeten Bewohner zu retten. Zwei Personen wurden schnell aus dem betroffenen Bereich in Sicherheit gebracht und dem übungsmäßig als alarmiert angenommenen Rettungsdienst übergeben.

Das Feuer hatten die Übungsmannschaften ebenfalls schnell gelöscht. Zeitgleich zu den Löscharbeiten mussten am anderen Ende des Gebäudes weitere zwei Personen von einem Balkon gerettet werden. Hierfür musste die Drehleiter zum Einsatz kommen, da Brandrauch den Fluchtweg durch das Gebäude versperrte. Nach etwa einer Stunde war die Übung beendet. Alle Bewohner waren aus dem Gefährdungsbereich evakuiert, alle Brandherde unter Kon­trolle gebracht.

Im Verlauf der anschließenden Manöverkritik wurden sämtliche Arbeitsschritte durchgesprochen. Einige wenige optimierungsfähige Aspekte des Übungsablaufs haben die beteiligten Mannschaften dann gemeinsam erörtert.

Eine von acht großen Übungen

Deren Verbesserung wird nun in der weiteren laufenden Ausbildung umgesetzt. Diese Übung des Basislöschzugs 5 war eine der acht größeren Einsatz-Simulationen, die im Laufe eines Jahres von beiden Einheiten gemeinsam durchgeführt werden. Die Planung dieser Übungen wird stets von beiden Einheiten gemeinschaftlich sichergestellt.

In diesem Fall waren Hauptbrandmeister Klaus Hoppe vom Löschzug Hüsten und Brandmeister Hubertus Hörster von der Löschgruppe Müschede federführend daran beteiligt, die erfolgreiche Simulation zu organisieren.