Schullandheim ist verpachtet

Das Schullandheim der Stadt Arnsberg am Südufer des Möhnesees ist an das Deutsche Jugendherbergswerk verpachtet.
Das Schullandheim der Stadt Arnsberg am Südufer des Möhnesees ist an das Deutsche Jugendherbergswerk verpachtet.
Foto: WP Ted Jones

Arnsberg/Möhnesee..  Das am Südufer des Möhnesees gelegene Schullandheim der Stadt Arnsberg könnte schon bald wieder bessere Tage erleben.

Auf Anfrage dieser Zeitung hat die Stadtverwaltung ­gestern bestätigt, das leicht marode Gebäude in der Straße „Im Mühlensiepen“ ­vermietet zu haben.

Der neue Mieter hat seine Zentrale in Hagen/Westfalen: „Die Immobilie ist von uns gepachtet worden“, bestätigt Simon Drath, Pressesprecher des Landesverbandes Westfalen-Lippe gGmbH im Deutschen Jugendherbergswerk. Was die künftige Nutzung angehe, sei man derzeit noch in ersten Planungen, so Drath weiter. Landesverbands-Geschäftsführer Wolfgang Büttner kenne weitere Details, sei derzeit jedoch im Urlaub.

Das Deutsche Jugendherbergswerk ist am Südufer des Westfälischen Meeres seit Langem eine feste Größe, betreibt dort die in unmittelbarer Nachbarschaft des Arnsberger Hauses gelegene Jugendherberge Möhnesee mit 200 Betten. Das nur wenige hundert Meter entfernt stehende „Joseph-Joos-Haus“ mit 134 Betten (früher im Besitz der KAB) gehört ebenfalls zu dieser beliebten Freizeiteinrichtung. Und nun wohl auch das Schullandheim der Stadt Arnsberg.

Brand im Februar 2015

Das Landheim stand länger leer, geriet zuletzt am 15. Februar dieses Jahres in die Schlagzeilen: Damals löschte die Feuerwehr Möhnesee einen Brand im zum Haus gehörenden Schuppen.