Brücke besser ganz entfernen
30.03.2010 | 12:09 Uhr 2010-03-30T12:09:00+0200Amecke. Viele Hinweise gab es beim Ortstermin von "Wo drückt der Schuh?" in der Bäckerei Tillmann in Amecke. So zur Brücke unterhalb des Freibades: „Das sieht überhaupt nicht toll aus", findet Lothar Willecke. Die Brücke sei sicherlich nicht mehr zu renovieren.
Bei der zuständigen Sorpesee GmbH sieht man das ähnlich: „Deshalb wurde die Brücke ja auch gesperrt", so Geschäftsführer Martin Levermann. Er will sich aber die Brücke nochmals ansehen und eine komplette Entfernung überprüfen. „Bisher lag das bei uns auf Eis, da ja der gesamte Bereich um das Freibad und den Großparkplatz wegen des Ferienparks überplant wird. Und die Reparatur oder Erneuerung der Brücke wäre unsinnig, da ohnehin alles anders wird."
Fortführung Freibad
Lob gab es in der Diskussionsrunde für die Fortführung des Freibades: „Da sind wir Saubermänner ein bisschen mit verantwortlich" meinte Siegfried Löppenberg. Denn die Gruppe hatte dem Bürgermeister vor Weihnachten 3738 Unterschriften zum Erhalt des Bades übergeben.
Dennoch gibt es in Amecke auch skeptische Stimmen: „Das Bad ist so eingerichtet, dass man es sofort wieder nutzen könnte. Warum tut man es nicht?" Dem widerspricht Levermann vehement: „In den Becken fallen nicht nur die Fliesen, sondern auch der Putz von der Wand. Bei einem Notbetrieb — wie angeregt — würden wir 40 000 Euro in den Sand setzen." Viele Kritikpunkte, wie etwa einen besseren Rundweg um das Vorbecken, werden ohnehin beseitigt werden müssen, ob nun ein Park kommt oder nicht. Ebenso die Verbindung zum Radweg um die Sorpe.
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