Schüler können erste unsortierte Erfahrung sammeln

Arnsberg..  Zahlreiche Jugendliche aus Arnsberg und Sundern beteiligten sich gestern am Boys und Girls Day. Er wird auch Zukunftstag genannt und ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schüler und Schülerinnen weltweit. Unsere Zeitung sprach mit Beate Nordmann, stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums Laurentianum in Arnsberg, über das Projekt.

1 Was ist das Prinzip des
Zukunftstages?

Er soll Jungen und Mädchen ­­
er­mutigen, sich über typische ­Berufe des anderen Geschlechts zu informieren. Aus diesem Grund ­können Jungs in sozialen, er­zieherischen oder pflegerischen ­Bereichen ­Erfahrungen sammeln, Mädchen sind hingegen in Ausbildungs­berufen oder Stu­diengängen in IT, Handwerk, ­Naturwissenschaften oder Technik tätig.

2 Warum bieten Schulen den Boys Day und Girls Day an?

Die Schule hat die Verantwortung für die Berufsorientierung im spä­teren Leben. Mit Hilfe des Jungen- und Mädchenzukunftstages können Schüler und Schülerinnen eine erste völlig unsortierte Erfahrung sammeln, die im kommenden Berufsleben sehr hilfreich ist. Und das unterstützen viele Schulen.

3 In welchem Alter kann man am Boys und Girls Day teilnehmen?

Schüler ab der sechsten Klasse haben die Möglichkeit, am Zukunftstag teilzunehmen. In der neunten Klasse können sie ihn dann das letzte Mal freiwillig besuchen. Das heißt: Jugendliche von 10 bis 15 Jahren können mitmachen.