Schon 3000 Unterschriften für Verbleib am Standort gesammelt

Theodor Heuss Hauptschule in Arnsberg
Theodor Heuss Hauptschule in Arnsberg
Foto: WP Ted Jones
Was wir bereits wissen
Ein „runder Tisch“ soll es richten: Elternvertreter wollen Ratspolitiker davon überzeugen, dass Theodor-Heuss-Schüler und Realschüler in Arnsberg nicht umziehen und Platz für die Sekundarschule machen müssen.

Arnsberg..  Schon über 3000 Unterschriften gegen einen geplanten Umzug der auslaufenden Schulen haben die Elternvertreter und Schüler der Theodor-Heuss-Hauptschule Arnsberg und der Realschule Am Eichholz gesammelt. Sie sollen ausgewertet und bei einer großen Gesprächsrunde an einem „runden Tisch“ am 19. Februar verantwortlichen Politikern vorgelegt werden.

Hintergrund des angedachten Stühlerückens ist der erweiterte Raumbedarf der Sekundarschule Arnsberg, die auch ihren nächsten Einschulungs-Jahrgang aus pädagogischen und organisatorischen Gründen lieber in den Gebäuden Am Eichholz unterrichten möchte. Das würde aber Umzüge voraussetzen: Die Realschüler der jetzigen Stufen 7, 8 und 9 sollen in die Theodor-Heuss-Schule wechseln, deren Schüler der jetzigen Stufen 7, 8 und 9 wiederum nach Hüsten in die ebenfalls auslaufende Petri-Hauptschule umziehen. Ursprünglich war einmal angedacht gewesen, dass Jahrgänge der Sekundarschule vorübergehend unter das Dach der Theodor-Heuss-Schule schlüpfen.

Beide Schulen wollen Standort halten

Schulpflegschaftsvorsitzender Michael Grünke von der Theodor-Heuss-Schule will zusammen mit anderen Eltern und Schülern beider Schulen weiter um den „Status quo“ kämpfen. Er lud Politiker des Stadtrates, sachkundige Bürger und Eltern zu einer „öffentlichen Gesprächsrunde zu dem drohenden Standortwechsel“ ein. „In der Hoffnung, dass diese zahlreich erscheinen und der eine oder andere sich überzeugen lässt, dass die beiden Schulen an ihrem jetzigen Standort auslaufen können“, schreibt er in der Einladung an die Elternvertreter, „So wie es versprochen wurde!“.

Am 19. Februar um 18.30 Uhr im Raum A14 der Realschule Am Eichholz sollen alle Argumente noch einmal in Anwesenheit der politischen Entscheidungsträger vorgetragen werden. „Wir möchten nahelegen, was diese aktuellen Entscheidungen im Alltag bedeuten. Für uns Eltern, vor allem aber für unsere Kinder, die zur Zeit die Theodor-Heuss- und Eichholz-Realschule besuchen“, schreibt Michael Grünke an die Ratsmitglieder. Grünke spricht von „weitreichenden Konsequenzen“ und einer Entscheidung im Rat „über die Rahmenbedingungen für unser alltägliches Leben“.