Schnadegang bringt Menschen die Heimat näher

Sundern..  „Wir sind Sundern – du gehörst dazu!“ Nach diesem Motto trafen sich über 60 Sunderner/-innen an der St.-Hubertus-Schützenhalle Sundern, um den vom Heimatverein Sundern organisierten Schnadegang gemeinsam zu begehen. Ortsvorsteher Hans-Jürgen Schauerte begrüßte die Teilnehmer. „Heute hat der Schnadezug neben seiner historischen Bedeutung die Aufgabe, den Bewohnern, ob alt oder jung die heimatliche Region näher zu bringen“, betonte er dabei.

Bei herrlichem Wanderwetter ging es, mit der Stadtfahne voran, hinauf zur Kaiserhöhe. Hier bewahrheiteten sich die Begrüßungsworte, denn den Heiratsstein im Waldstückchen „Lunapark“ kannten doch einige nur vom „Hörensagen“. Hier oben machten zudem der 2. Bürgermeister Jürgen TerBraak, der amtierende Schützenkönig Marc Lübke, der Jungschützenkönig Felix Grote, der Vorsitzender des Kulturrings Werner Neuhaus und der örtliche Jagdpächter Bernd Rudzio Bekanntschaft mit dem Grenzstein.

Am Wegkreuz „Am Knick“ hatten die Mitglieder des Heimatvereins Bänke für die Wanderer aufgestellt. Hier hielten sie einen Moment inne, folgten Pastor Michael Schmitt, der einen Wortgottesdienst hielt. Nach dieser geistigen Stärkung ging es anschließend weiter zum Kahlenberg hinauf und hinunter zu den Stadtwerken, wo für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Mit einem gemütlichen Beisammensein an der gerade renovierten Grillhütte des Heimatvereins ließen die Wanderer den Tag gemütlich ausklingen.