Schmerzensgeld für missratene Blondierung
26.10.2010 | 17:27 Uhr 2010-10-26T17:27:00+0200
Arnsberg.Sieben Stunden saß Susanne Risse im Frisörsessel . Dann kam der Schock: Statt einer gelungenen Blondierung waren ihre Haare gelb-orange und die Kopfhaut verätzt. Das ist jetzt zwei Jahre her. Gestern erstritt die Arnsbergerin vor dem Landgericht 3000 Euro Schmerzensgeld von der Versicherung der Frisörkette „essanelle“.
Ihre ergrauenden Haare hatte die damals 44-jährige Arnsbergerin blond färben wollen. Als die Friseurmeisterin die Folien von den Haaren nahm, wurde die Katastrophe sichtbar: Die Haare wiesen einen „leuchtend gelben Farbton mit orangenen Fabsprenkeln auf“, erinnert sich Susanne Risse. Und die Kopfhaut schmerzte höllisch.
„Das Färbemittel wurde offenbar zu lange einwirken lassen“, sagt Dirk Wiethölter, Personalvorstand von essanelle in Düsseldorf. „Der Salon war rappelvoll – da ist der Fehler passiert“, gesteht er ein, dass „eine Menge schief gelaufen“ ist.
Mit erheblichen Folgen für die Kundin. Eine Woche lang war Susanne Risse krank, musste starke Schmerzmittel und Cortison einnehmen. Die Haare ließen sich nicht retten – sie mussten wenige Tage nach dem Frisörbesuch komplett abrasiert werden. Die Kopfhaut heilte nur langsam, so dass die Arnsbergerin, die damals das Internat im BBZ leitete, sieben Monate lang eine Perücke tragen musste - eine belastende Zeit.
„Der Friseurin bin ich nicht böse“, sagt Susanne Risse, die gesehen hatte, wie geschockt diese war. „Ich weiß: Fehler können jedem mal passieren.“ Verärgert war sie über die Versicherung von essanelle, die sich einer gütlichen Einigung entgegen stellte – was auch essanelle nicht passte. Dort hätte man den Fall gerne einvernehmlich geregelt – „doch unser Versicherer sah das anders“, sagt der essanelle-Vorstand. Gestern wurden am Landgericht die Verhältnisse zurecht gerückt. Der Frisör muss 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen sowie die Kosten für die Perücke. „Wir werden das Urteil akzeptieren“, heißt es bei essanelle. Mit der Friseurin habe man intensive Gespräche geführt, sie aber nicht entlassen. „Wir lassen auch unsere Mitarbeiter nicht im Regen stehen.“

08:49
wenn man keine Ahnung hat,...;-)
14:16
@ 10
ker ker ker
7 Stunden für einen Besuch beim Friseur ist trotzdem etwas arg lang!
Zudem geht aus dem Artiekl keiner weitere grössere Haarbearbeitung hervor!
Also jetzt weiss ich was der Kommentator Nr. 2 meinte!
13:49
7 Stunden war der gesammte Aufenthalt, nicht die Blondierung, ker ker ker...:-)
07:54
@8
Sind wirklich 7 Stunden normal für eine Blondierung?
Na gut, dass ich keine Frau bin!
20:52
also erstmal merkt man es nicht solange keiner anfängt es in die kopfhaut einzumassieren...und wenn einer dabei war kann er gern was dazu sagen und wer es nicht war, der sollte sich auch kein urteil erlauben....ich war phasenweise dabei und es fing wirklich erst beim einmassieren an zu schmerzen. und sie ist damit nicht zur zeitung gegangen sondern die zeitung kam zu ihr, denn es war eine öffentliche sitzung und die presse hat das urteil bei gericht erfahren.
11:57
@6
Sind Sie sich Ihrer Aussage ganz sicher?
Bitte lesen Sie gleich mal den ersten Satz des Artikels! Damit es einfacher wird habe ich diesen gleich mal kopiert:
Arnsberg. Sieben Stunden saß Susanne Risse im Frisörsessel . Dann kam der Schock: Statt einer gelungenen Blondierung waren ihre Haare gelb-orange und die Kopfhaut verätzt.
11:55
...sie trug sieben Monate lang eine Perücke.. von sieben Stunden beim Frisör ist nicht die Rede...
11:25
Da hat die Dame wirklich 7 Stunden bei Frisör gesessen?
Dabei ist Ihr nicht aufgefallen, dass etwas nicht stimmen könnte?
Die Kopfhaut schmerzte also höllisch und wurde stark angegriffen?
Und das passierte plötzlich nach sieben Stunden von jetzt auf gleich?
Hätte einem nicht früher auffallen können, dass da etwas nicht stimmt?
So als mündiger Kunde?
Naja aber dann damit in die Zeitung?
Heiter Heiter
11:19
Liebe(r) Herr/Frau vonHier! Das sollte Ihnen jedoch keinen Anlass geben, beleidigend zu sein!
09:51
Einem dummen Artikel folgen hier anscheinend noch dümmere Komentare.