Sauerländisch-schottische Berufs-Perspektiven

Arnsberg/Hochsauerlandkreis..  Gemeinsam sind wir stark – für den Hochsauerlandkreis und den befreundeten West Lothian Council gilt das bereits seit 42 Jahren. Und die sauerländisch-schottische Partnerschaft soll weiter ausgebaut werden. Stand bislang der kulturelle und sportliche Austausch im Vordergrund, rückt künftig auch der Bereich berufliche Bildung in den Fokus. Dieser Ausbau der Beziehungen liegt gewissermaßen auf der Hand:

„In West-Lothian und im Hochsauerlandkreis bestehen ähnliche Wirtschaftsstrukturen. In beiden Kreisen stellt die Vermittlung Jugendlicher in eine Berufstätigkeit eine große Herausforderung dar. Dem wollen sich die Partner in Zukunft intensiv widmen“, sagt Kreis-Pressesprecher Martin Reuther.

„Seine“ Behörde ist – in Gestalt des „Bildungsbüros des Hochsauerlandkreises“ – in die Planung einer intensivierten Zusammenarbeit auf dem (Berufs-)Bildungssektor mit eingebunden – und die Kooperation fußt zu Beginn in Arnsberg:

Delegation informiert sich vor Ort

Eine Delegation des West-Lothian-Council wurde kürzlich von Vertretern des Berufskollegs am Eichholz sowie der Ruth-Cohn-Schule em­pfangen – um sich auszutauschen und weitere Perspektiven zu erörtern.

Doch wie könnten diese ganz konkret aussehen?

„Geplant sind Möglichkeiten des Austausches zwischen den Verwaltungsebenen, den Schulen und Kooperationspartnern im Bereich der Berufsfindung“, gibt Martin Reuther einige konkrete Beispiele.

Um den Gästen aus dem Osten Schottlands zunächst einmal ein „Feeling“ in Sachen berufliche Bildung im Sauerland (und allgemein in Deutschland) zu verschaffen, wurde außerdem die heimische Handwerkkammer mit einbezogen:

Am Berufskolleg und im Berufsbildungszentrum informierten sich die „Bravehearts“ über das System der dualen Berufsausbildung. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den Möglichkeiten der Förderung von Schülern mit besonderem Förderbedarf.